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SCHÜSSLER SALZE – Archiv

Mineralstoffe nach Schüßler

 

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Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, 1821 bei Oldenburg geboren, war homöopathischer Arzt. Seine Beobachtungen am kranken Menschen und seine Erfahrung als homöopathischer Arzt machten es ihm möglich jene 12 Mineralstoffverbindungen zu finden, die für einen ungestörten Betrieb im Organismus notwendig sind.

Nach Dr. Schüßler unterscheidet man zwei Bereiche bei den Mineralstoffen, nämlich die Betriebsstoffe (Funktionsmittel) und die Baustoffe, die für den Aufbau des Körpers nötig sind und über die Nahrung aufgenommen werden.

Durch einseitige Ernährung und den verminderten Gehalt heutiger Nahrungsmittel an wichtigen Stoffen kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind für Betriebsstörungen zuständig, die durch einen Mangel innerhalb der Zelle entstehen. Solche Störungen werden durch Zufuhr des entsprechenden Mineralstoffes rückgängig gemacht.

Damit die Zufuhr der Mineralstoffe keinen Schaden anrichten, werden diese nicht pur gegeben sondern verdünnt. Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind homöopathisch zubereitete Arzneimittel mit hoher Qualität.

Besonders empfehlenswert ist die Anwendung der Mineralstoffe als Krankheitsvorsorge und Gesundheitspflege für die ganze Familie. Für ernste Beschwerden, und wenn die Störung länger andauert, ist jedoch immer der Arzt zur Diagnoseerstellung und Betreuung des Menschen beizuziehen.

Heute kennen wir 12 Mineralstoffe nach Schüßler und 12 Erweiterungsmittel

Mineralstoffe nach Schüßler sind:

Nr.

Name

Nr. 1

Calcium fluoratum

Beschreibung:

Wichtiges Mittel für die Elastizität, bildet die Knochenhüllen, Bänderschwäche, Krampfadern, Organsenkung, Haltungsschwäche, bildet den Zahnschmelz, Nägel (sehr biegsam oder ganz hart), Schrunden, Risse in der Haut, Hornhaut,

 

Nr. 2

Calcium phosphoricum

Beschreibung:

Bildung der Knochenzellen, blutbildend, Knochenbrüche, Zähne (innen), Muskelkrämpfe, zu schneller Pulsschlag, wichtig in der Schwangerschaft, bellender Husten (der Kinder) Bedürfnis nach pikanten Speisen: Senf, Ketchup, Geräuchertes

 

Nr. 3

Eisen phosphoricum

Beschreibung:

Transportschiff im Körper – besonders für den Sauerstoff, beugt dem Muskelkater vor, niedriges Fieber, das Mittel für Entzündungen, das Mittel für die erste Hilfe; klopfende, pochende, hitzige Schmerzen, Müdigkeit, Konzentration
Anmerkung: Kaffee, Tee und das Theobromin im Kakao verbrauchen viel von Nummer 3.

 

Nr. 4

Kalium chloratum

Beschreibung:

Drüsenbetriebsstoff, weiche Schwellungen, zu dickes Blut, Couperose, Besenreiser, Hautgrieß, schleimiger Husten, nach Impfungen und medikamentöser Behandlung
Anmerkung: elektromagnetische Belastungen und Milchprodukte verbrauchen viel von Nummer 4

 

Nr. 5

Kalium phosphoricum

Beschreibung:

Energiesalz und fürs „Gehirnschmalz“ (lezithinbindend), Fiebermittel ab 38,5°, wirkt antiseptisch, Zahnfleischbluten (lange Zahnhälse), Mundgeruch – trotz Zähneputzen, Platzangst (traut sich nicht allein über einen großen leeren Platz gehen)

 

Nr. 6

Kalium sulfuricum

Beschreibung:

Dieser Mineralstoff bindet den Sauerstoff in der Zelle. Ein Mangel an diesem hat ein übersteigertes Bedürfnis nach frischer Luft zur Folge. Lufthunger, Claustrophobie, bei Abschuppungsprozessen der Haut, Völlegefühl nach dem Essen, Darmpilz, vorhandener Muskelkater

 

Nr. 7

Magnesium phosphoricum

Beschreibung:

Für die unwillkürlichen Körperfunktionen (z.B. Herz, Nerven, und Drüsen), Verlegenheitsröte, Kopfschmerzen, bei kolikartigen Beschwerden, Gase austreibend, entkrampfend, Menstruationsbeschwerden, wehenunterstützend, Schokoholiker haben einen großen Magnesiummangel

 

Nr. 8

Natrium chloratum

Beschreibung:

Entgiftend, bildet den Schleimstoff, macht Fremdstoffe unschädlich und ausscheidungsfähig, Insektenstiche, Allergien, Verbrennungen, Fließschnupfen, Bluthochdruck (nie auf Medikamente verzichten), Schlundbrennen (wenn’s heraufbrennt), Gelenke knacken.

 

Nr. 9

Natrium phosphoricum

Beschreibung:

Entsäuernd, reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper, regt den Stoffwechsel an, bei Müdigkeit und großer Mattigkeit, Akne, Pickel, verstopfte Talgdrüsen, fettes und „trockenes“ Haar, Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Heißhunger, Sodbrennen (wenn’s unten brennt)

 

Nr. 10

Natrium sulfuricum

Beschreibung:

Entschlackend, fördert die Ausscheidung von verschlackten, abbaunotwendigen Gewebeteilen (entzieht den Schlacken das Wasser), die Leber baut mit Hilfe dieses Mineralstoffes Gifte in unschädliche Stoffe um, Fieberblasen, Herpes, Tränensäcke, geschwollene Beine und Hände oder Finger, Erfrierungen (Salbe)

 

Nr. 11

Silicea

Beschreibung:

Baut das Bindegewebe auf bezüglich der Brüchigkeit, Bestandteil von Haaren, Nägeln, Nerven („Nerverl“), bei Bluterguß, blauen Flecken, Lichtempfindlichkeit, unangenehm riechender Schweiß, Leistenbruch, gereizte Nerven, Lärmempfindlichkeit, Zuckungen der Augenlider oder von Muskeln, Schwangerschaftsstreifen

 

Nr. 12

Calcium sulfuricum

Beschreibung:

Chronische Eiterungen – baut Eiter überraschend schnell ab, Gicht, Rheuma, Angina

Erweiterungsmittel sind:

12 Erweiterungsmittel wurden bei der Weiterentwicklung der Heilweise gefunden

Nr.

Name

chemische Formel

Hauptanwendungsgebiet

Nr. 13

Kalium arsenicosum, Kaliumarsenit

KAsO 2

Haut, Schwächezustände, Abmagerung

Nr. 14

Kalium bromatum Kaliumbromid

KBr

Haut und Nervensystem, Beruhigungsmittel

Nr. 15

Kalium jodatum, Kaliumjodid, Jodkalium

KJ

Schilddrüsenmittel

Nr. 16

Lithium chloratum, Lithiumchlorid, Chlorlithium

LiCl

gichtisch rheumatische Erkrankungen, schwere nervliche Belastungen

Nr. 17

Manganum sulfuricum, Mangansulfat

MnSO 4 H 2 O

fördert die Aufnahme von Eisen im Körper

Nr. 18

Calcium sulfuratum, Kalziumsulfid

CaS

Erschöpfungszustände mit Gewichtsverlust

Nr. 19

Cuprum arsenicosum, Kupferarsenit

Cu 3 (AsO 3 ) 2 basisch (36,0 – 41,0% Cu ,Ar 63,54

kolikartige Schmerzen, Nierenleiden

Nr. 20

Kalium-Aluminium sulfuricum, Kalium-Aluminiumsulfat, Alaun

AlK(SO 4 ) 2 x12H 2 O

Blähungskoliken, belastetes Nervensystem

Nr. 21

Zincum chloratum, Zinkchlorid

ZnCl 2

belasteter Stoffwechsel, Menstruationsbeschwerden, Nervenkrankheiten

Nr. 22

Calcium carbonicum, Kalziumkarbonat

CaCO 3

Erschöpfungszustände, frühzeitiges Altern

Nr. 23

Natrium bicarbonicum, Natriumbikarbonat, Natron

NaHCO 3

Säureüberladung, Schlackenausscheidung

Nr. 24

Arsenum jodatum, Arsentrijodid

AsJO 3

Haut: nässende Ekzeme, jugendliche Akne

Lungenerkrankungen

Nr. 25

Aurum Chloratum Natronatum

Na(AuCI 4) H 2 O

 

Nr. 26

Selenium

Se

 

Nr. 27

Kalium bichromicum

K 2 Cr 2 O 7

 

Einnahme der Mineralstoffe

Am besten werden die Mineralstoffe einzeln im Mund gelutscht, beziehungsweise läßt man sie im Mund zergehen. es können auch mehrere auf einmal in den Mund genommen werden. Je dringender der Körper die Mineralstoffe benötigt, umso schneller zergehen sie, oder umso süßer schmecken sie. Es kann auch beides zugleich auftreten. Die Mineralstoffe können auch im Wasser aufgelöst werden; dieses ist schluckweise zu trinken, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden muss. Es werden die Wirkstoffe über die Mund- und Rachenschleimhäute in den Körper aufgenommen. Gelangen sie in den Magen, werden sie durch die Säure verändert.

 

Die Mineralstoffe dürfen nicht mit Metallgegenständen in Berührung kommen, was vor allem beim Auflösen von Bedeutung ist.

Für Diabetiker ist es grundsätzlich am besten, die Mineralstoffe aufzulösen. 30 Tabletten entsprechen einer Broteinheit. In diesem Fall wird zuerst das Wasser in das Glas gegeben, dann vorsichtig die Tabletten hineingeleert und vor allem nicht umgerührt. Es gelangt dann trotzdem ein wenig Lactose in die Lösung, was aber nur in extremen Fällen von Bedeutung ist.

Dosierung der Mineralstoffe

Bei chronischen Erkrankungen werden 7 bis 10 Stück am Tag eingenommen sonst alle 2 Stunden eine Tablette im Mund zergehen gelassen.

Dr. Schüßler Mineralstoffe können nicht nur innerlich als Tabletten verwendet werden, sondern auch äußerlich in Form von Cremes, Salben oder Gelen aufgebracht werden. Aufgelöste Tabletten werden auch für Vollbäder, basische Sitz- Fuß- oder Handbäder verwendet.

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Bachblüten

BACHBLÜTEN

Der Entdecker
Das Konzept
Die Anwendungsgebiete
Die 38 Bach-Blüten
Zubereitung, Dosierung, Einnahme
Rescue – Hilfe in seelischen Notfallsituationen



Der Entdecker

Dr. Edward Bach lebte von 1886 bis1936 in England. An der Universität in Cambridge studierte er Medizin und arbeitete zunächst als Schulmediziner und Wissenschaftler.

Er erkannte den Zusammenhang zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden und fand seine Ansicht durch Friedrich Christian Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homoöopathie, bestätigt. 1930 gab er seine Praxis und wissenschaftliche Arbeit auf und zog nach Wales.

Im Laufe der nächsten Jahre fand Dr. Bach 38 Pflanzen, deren Schwingungsenergie alle negativen seelischen Zustände beinhaltet und entwickelte daraus seine Bach – Blüten – Therapie.

Das Konzept

Die Bachblütentherapie ist eine seelische Regulations – und Umstimmungstherapie. Ihr Ziel ist die Reharmonisierung negativer seelischer Verhaltensmuster, wodurch wieder Anschluss an die eigenen seelischen Selbstheilungskräfte ermöglicht wird.

Die Anwendungsgebiete

Die Bachblütenkonzentrate können zur Vorbeugung gegen körperliche Krankheiten und zur Unterstützung einer fachgerechten medizinischen oder psychologischen Behandlung dienen, diese aber nicht ersetzen!

  • Seelische Gesundheitsvorsorge Wunsch nach Bewusstseinsentwicklung, Charakterstärkung, Harmonisierung
  • Akutbehandlung psychischer Stresssituationen und Lebenskrisen z.B. Beziehungskonflikte, Erziehungs- und Schulprobleme,…
  • Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten

Ergänzend zur spezifischen Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker Besonders bewährt bei Beschwerden mit psychovegetativer Symptomatik: z.B. Schlafstörungen, Neurodermitis

Die 38 – Bach – Blüten

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Die Bach-Blütenkonzentrate sind 38 speziell aufbereitete Blütenauszüge von wild wachsenden Pflanzen und Bäumen die in individuell zusammengestellten Mischungen eingenommen werden.

Sie sind nebenwirkungsfrei und vertragen sich mit jeder anderen Form schulmedizinscher und naturheilkundlicher Therapie.

1. Agrimony (Odermenning) – Die Ehrlichkeits – Blüte
2. Aspen ( Espe oder Zitterpappel ) – Die Ahnungs – Blüte
3. Beech (Rotbuche) – Die Toleranz – Blüte
4. Centaury (Tausendguldenkraut) – Die Blüte des Dienens
5. Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut) – Die Intuitions-Blüte
6. Cherry Plum (Kirschpflaume) – Die Gelassenheits-Blüte
7. Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) – Die Lern-Blüte
8. Chicory (Wegwarte) – Die Mütterlichkeits-Blüte
9. Clematis (Weiße Waldrebe) – Die Realitäts-Blüte
10. Crab Apple (Holzapfel) – Die Reinigungs-Blüte
11. Elm (Ulme) – Die Verantwortuns-Blüte
12. Gentian (Herbstenzian) – Die Glaubens-Blüte
13. Gorse (Stechginster) – Die Hoffnungs-Blüte
14. Heather (Schottisches Heidekraut) – Die Identitäts-Blüte
15. Holly (Stechpalme) – Die Herzöffnungs-Blüte
16. Honeysuckle (Geißblatt) – Die Vergangenheits-Blüte
17. Hornbeam (Weißbuche oder Hainbuche) – Die Spannkraft-Blüte
18. Impatients (Drüsen tragendes Springkraut) – Die Zeit-Blüte
19. Larch (Lärche) – Die Selbstvertrauens-Blüte
20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) – Die Tapferkeits-Blüte
21. Mustard (Wilder Senf) – Die Licht-Blüte
22. Oak (Eiche) – Die Ausdauer-Blüte
23. Olive (Olivenbaum) – Die Regenerations-Blüte
24. Pine (Schottische Kiefer) – Die Blüte der Selbstakzeptanz
25. Red Chestnud (Rote Kastanie) – Die Abnabelungs-Blüte
26. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) – Die Eskalations-Blüte
27. Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen) – Die Flexibilitäts-Blüte
28. Scleranthus (Einjähriger Knäuel) – Die Balance-Blüte
29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) – Die Trost-Blüte
30. Sweet Chestnud (Edelkastanie) – Die Erlösungs-Blüte
31. Vervain (Eisenkraut) – Die Begeisterungs-Blüte
32. Vine (Weinrebe) – Die Autoritäts-Blüte
33. Walnut (Walnuss) – Die Geburtshelferin
34. Water Violet (Sumpfwasserfeder) – Die Kommunikations-Blüte
35. White Chestnud (Rosskastanie) – Die Gedanken-Blüte
36. Wild Oat (Waldtrespe) – Die Berufungs-Blüte
37. Wild Rose (Heckenrose) – Die Blüte der Lebenslust
38. Willow (Gelbe Weide) – Die Schicksals-Blüte

 

Agrimony – Die Ehrlichkeits-Blüte:
Man versucht quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen.

Aspen – Die Ahnungs-Blüte:
Man wird von unerklärlichen, vagen Ängsten geplagt, von Vorahnungen oder der geheimen Furcht vor irgendeinem drohenden Unheil.

Beech – Die Toleranz-Blüte:
Man reagiert überkritisch und intolerant, kann wenig Mitgefühl und Einfühlungsvermögen aufbringen.

Centaury – Die Blüte des Dienens:
Die Schwäche des eigenen Willens führt dazu, dass man nie „nein“ sagen kann und dadurch immer wieder ausgenutzt wird.

Cerato – Die Intuitions-Blüte:
Man hat zu wenig Vertrauen in die eigene Meinung und zu sich selbst.

Cherry Plum – Die Gelassenheits-Blüte:
Es fällt schwer, innerlich loszulassen, man hat Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen; unkontrollierte Wutausbrüche.

Chestnut Bud – Die Lern-Blüte:
Man gerät immer wieder in die gleichen Schwierigkeiten, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt.

Chicory – Die Mütterlichkeits-Blüte:
Besitz ergreifende Persönlichkeitshaltung, mit der man sich bewusst oder unbewusst überall einmischt und glaubt, die Dinge nach eigenen Vorstellungen organisieren oder lenken zu müssen.

Clematis – Die Realitäts-Blüte:
Man ist mit den Gedanken meist ganz woanders und zeigt wenig Aufmerksamkeit und Anteilnahme für das, was um einen herum vorgeht. Konzentrationsschwäche.

Crab Apple – Die Reinigungs-Blüte:
Man fühlt sich innerlich oder äußerlich beschmutzt, unrein. Überstarkes Reinheits- und Ordnungsideal, nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelisch-geistigen Ebene.

Elm – Die Verantwortungs-Blüte:
Man hat auf einmal das Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht mehr gewachsen zu sein.

Gentian – Die Glaubens-Blüte:
Skeptisch, zweifelnd, leicht entmutigt – ausgeprägt pessimistische Grundhaltung, die soweit gehen kann, dass man diesen Zustand fast zu genießen scheint.

Gorse – Die Hoffnungs-Blüte:
Man ist ohne Hoffnung, hat resigniert, lebt bewusst oder unbewusst in dem Gefühl, es habe doch keinen Zweck mehr.

Heather – Die Identitäts-Blüte:
Durch eine starke seelische Bedürftigkeit ist man sehr selbstbezogen und völlig mit sich selbst beschäftigt.

Holly – Die Herzöffnungs-Blüte: G
efühlsmäßig irritiert. Man wird von Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühlen geplagt. Man fühlt sich leicht – und dabei oft grundlos – gekränkt, verletzt oder beleidigt.

Honeysuckle – Die Vergangenheits-Blüte:
Man weigert sich bewusst oder unbewusst, bestimmte Ereignisse seiner Vergangenheit zu verarbeiten. Wehmutsgefühle oder Sehnsucht nach Vergangenem. Man hat Mühe mit der Gegenwart.

Hornbeam – Die Spannkraft-Blüte:
„Montagmorgen-Gefühl“. Man fühlt sich in einem Zustand mentaler Erschöpfung. Ernsthaft zweifelt man morgens daran, ob man überhaupt noch die Kraft aufbringt, die täglichen Pflichten zu bewältigen, aber irgendwie schafft man es dann doch immer.

Impatiens – Die Zeit-Blüte:
Man ist ungeduldig, leicht gereizt und vermag überschießende Reaktionen nicht zu unterdrücken. Man gehört zu den Menschen, denen nichts schnell genug geht. Nervöses Wippen, Fingertrommeln, Heißhunger-Anfälle.

 

Larch – Die Selbstvertrauens-Blüte:
Man hat Minderwertigkeitsgefühle. Es fehlt das Selbstvertrauen.

Mimulus – Die Tapferkeits-Blüte:
Man ist zu scheu und schüchtern und hat viele kleine Ängstlichkeiten. Man lebt in einer Welt voller Ängste und schiebt darum vieles vor sich her. Man hat z.B. Angst davor, allein zu sein, aber man fürchtet auch Gesellschaft und Geselligkeit, in der man sich eingeschüchtert und nervös fühlt. Angst vor Dunkelheit oder Krankheit, Angst vor dem Fliegen, Angst vor Hunden, Platz-Angst,…

Mustard – Die Licht-Blüte:
Man erlebt und durchleidet plötzlich auftretende Perioden tiefer Traurigkeit und Schwermut. Man findet keine Ursache und keine Begründung für diese bedrückenden melancholischen Gemütsphasen, die ohne erkennbaren Grund kommen und auch wieder gehen.

Oak – Die Ausdauer-Blüte:
Man fühlt sich als erschöpfter Kämpfer, der aber trotz aller Widerstände tapfer weitermacht und nie aufgibt.

Olive – Die Regenerations-Blüte:
Man fühlt sich körperlich und seelisch total ausgebrannt und völlig erschöpft. Alles ist zu viel.

Man hat nur noch einen Wunsch: völlig abschalten und selbst von den kleinsten Aufgaben und Pflichten verschont zu bleiben.

Pine – Die Blüte der Selbstakzeptanz:
Man macht sich Selbstvorwürfe und hat Schuldgefühle. Es ist ein bedrückendes Lebensgefühl, das auf einem lastet: Ständig fühlt man sich bemüßigt, sich selbst Fehler anzulasten oder sich dafür vor anderen rechtfertigen oder entschuldigen zu müssen.

Red Chestnut – Die Abnabelungs-Blüte:
Man macht sich mehr Sorgen um das Wohlergehen anderer Menschen als um das eigene. Zu starke innere Verbundenheit (bewusst oder unbewusst) mit einer nahestehenden Person auf seelischer oder physischer Ebene

Rock Rose – Die Eskalations-Blüte:
Man gerät leicht in innere Panik und wird von schwersten Angstgefühlen überrannt.

Rock Water – Die Flexibilitäts-Blüte:
Man ist sehr streng gegen sich selbst, hat fixierte Ansichten und unterdrückt dabei seine vitalen Bedürfnisse, z.B. Hunger, Schlaf, Ruhe, Bewegungsdrang

Scleranthus – Die Balance-Blüte: Die innere Balance fehlt. Man ist innerlich unausgeglichen, unschlüssig und sprunghaft – Stimmung und Meinung wechseln von einem Moment zum anderen. Man ist zwischen zwei Möglichkeiten hin- und hergerissen und vermag sich nicht zu entscheiden.

Star of Bethlehem – Die Trost-Blüte:
Man hat eine seelische oder körperliche Erschütterung noch nicht verkraftet und innerlich verarbeitet.

Sweet Chestnut – Die Erlösungs-Blüte:
Der Zustand innerer Ausweglosigkeit. Man glaubt, dass die Grenze dessen, was man ertragen kann, nun erreicht ist. Man fühlt sich innerlich völlig verloren, total isoliert – oft in schweren Lebenskrisen, in denen es auf des Messers Schneide steht und man nicht mehr weiß, was man noch tun soll.

Vervain – Die Begeisterungs-Blüte:
Am liebsten möchte man alles hundertfünfzigprozentig machen und so geht man mit größter Intensität und Konzentration an eine Sache heran und überschüttet andere geradezu mit seiner Energie.

Vine – Die Autoritäts-Blüte:
Man will unbedingt seinen Willen durchsetzen, hat Probleme mit Macht und Autorität. Als starke Persönlichkeit ist man ehrgeizig und selbstsicher. Man verlangt innerlich, dass sich andere den eigenen Zielen unterordnen.

Walnut – Die Geburtshelferin:
In einer Phase des inneren Neubeginns oder einer einschneidenden Veränderung der Lebensumstände (beispielsweise Berufswechsel, Umzug, Scheidung,…) lässt man sich verunsichern und wird wankelmütig.

Water Violet – Die Kommunikations-Blüte:
Man zieht sich innerlich zurück; isoliertes Überlegenheitsgefühl.

White Chestnud – Die Gedanken-Blüte:
Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man kann sie einfach nicht abstellen. Dazu führt man innere Selbstgespräche und Dialoge.

Wild Oat – Die Berufungs-Blüte:
Man ist innerlich unzufrieden, weil man keine klaren Zielvorstellungen hat und es einem bislang noch nicht gelungen ist, seine eigentliche Lebensaufgabe zu erkennen.

Wild Rose – Die Blüte der Lebenslust:
Obwohl die äußeren Lebensumstände gar nicht so negativ oder hoffnungslos sind, fehlt jede innere Motivation.

Willow – Die Schicksals-Blüte:
Man fühlt sich den Umständen machtlos ausgeliefert, ist verbittert und sieht sich als Opfer des Schicksals.

Zubereitung, Dosierung und Einnahme

Die Bachblütenkonzentrate (= die sog. Stockbottles) werden vor der Einnahme noch einmal verdünnt. Dazu gibt es zwei klassische Zubereitungsmethoden:

Die Wasserglasmethode:

Auf einen viertel Liter stilles Wasser gibt man zwei Tropfen aus jeder Konzentratflasche, und trinkt es über den Tag verteilt.

Besonders geeignet für akute, stark ausgeprägte Zustände und für eine kurzfristige, tageweise Einnahme.

In sehr akuten Zuständen sollte man mehrere Gläser im Abstand von einer halben Stunde leer trinken, bis der Zustand abgeklungen ist.

Die Einnahmeflasche:

Die Bachblütenkonzentrate werden in einer Glasflasche mit Tropfpipette mit einer Mischung aus ca. 75% Wasser und 25% Alkohol verdünnt.(pro 10 ml wird ein Tropfen Konzentrat benötigt).

In dieser Form ist eine Einnahmeflasche in etwa drei bis vier Wochen haltbar. Für Kleinkinder oder Tiere kann man diese Mischung auch ohne Alkohol zubereiten, allerdings sollten diese Fläschchen vor allem im Sommer im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Gerne bereiten wir für sie in unserer Apotheke ihre persönliche Bach-Blüten-Mischung in einem Fläschchen zu!

Diese Form der Zubereitung ist besonders geeignet für die längerfristige Behandlung chronischer Seelenzustände und Probleme.

Dosierung und Einnahme

Die Dosierung kann bei Bach-Blüten gefahrlos individuell gehandhabt werden.

Aus der Einnahmeflasche viermal täglich vier Tropfen direkt auf die Zunge. Zur Entfaltung der vollen Wirkung behält man die Tropfen vor dem Hinunterschlucken einen Moment lang im Mund.

Einnahmedauer:

  • In akuten Krisen empfiehlt sich die kurzfristige Einnahme nach der Wasserglasmethode: etwa ein bis vier Tage lang.
  • Längerfristige Behandlung chronischer Reaktionsmuster: 18 bis 28 Tage pro Mischung
  • Langzeitmischungen: fünf bis acht Wochen pro Mischung.

Rescue – Hilfe in seelischen Notfallsituationen

Von allen Bach-Blüten-Essenzen ist diese Kombination die bekannteste und am weitesten verbreitet.

Mit ihr rettete Bach 1930 einem Fischer das Leben. Seither hat Rescue unzähligen Menschen auf der Welt in Not- oder Stresssituationen sofort spürbare Entspannung und Zuversicht gebracht.

Rescue ist eine Mischung aus den fünf folgenden Blüten:

Star of Bethlehem: Schock und Betäubung
Rock Rose: Terror und Panikgefühle, nervliche Überreaktion
Impatiens: mentaler Stress und Spannung, überschießende Handlungsimpulse
Cherry Plum: Angst, die Kontrolle zu verlieren
Clematis: die Tendenz »abzutreten«, das Gefühl, »weit weg zu sein«, das oft vor einer Bewusstlosigkeit auftritt.

Die Einnahme von Rescue sorgt innerhalb von etwa einer Minute für eine sofortige Aktivierung der körperlichen Selbstheilungsmechanismen. Es bewirkt eine emotionale Stabilisierung, eine seelisch-körperliche Entspannung und schafft daher die besten Voraussetzungen für eine eventuell nötig werdende körperliche Behandlung. Rescue ersetzt jedoch keine medizinische Notfallbehandlung.

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Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung.

Der Ausdruck stammt aus dem Lateinischen bzw. Griechischen und bedeutet soviel wie honigsüßer Durchfluss (lat.: mellitus = honigsüß; griech.: Diabetes = Durchfluss).

Man unterscheidet 2 Typen von Diabetes:

  • Diabetes Typ 1: in diesem Fall kann der Körper nicht genug eigenes Insulin bilden.
  • Diabetes Typ 2: hier kann das zur Genüge vorhandene Insulin nicht ausreichend wirken (es besteht eine gewisse Insulinresistenz).

Weltweit leiden ca. 160 Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Bis zum Jahr 2010 werden es über 210 Millionen sein! Typ 2 Diabetiker haben hier den weitaus größten Anteil, nämlich ca. 90 Prozent!

In Österreich sind zurzeit ungefähr 7-8 Prozent der Erwachsenen an Diabetes erkrankt, wobei man zusätzlich eine Dunkelziffer in gleicher Höhe annimmt.

Was ist so schlimm an Diabetes mellitus?

Diese Erkrankung ist heimtückisch, denn sie tut nicht weh. Viele Menschen merken nicht, dass sie einen erhöhten Blutzuckerspiegel haben. Eigentlich fühlt man sich relativ „normal“, auch wenn man einen erhöhten Wert hat. Aus diesem Grund bleibt der Typ 2 Diabetes bei älteren Menschen häufig lange unentdeckt.

Heimtückisch ist diese Krankheit vor allem auch deswegen, weil ein schlecht oder gar nicht eingestellter Diabetes nach mehreren Jahren zu Folgekomplikationen (den so genannten Spätschäden) führt.

Diabetes Mellitus – Die Erkrankung

Der Mensch gewinnt seine Energie durch Aufnahme von Nahrung. Die wichtigste Energiequelle stellt hier die Glukose (= Traubenzucker) dar. Sie wird im ungünstigsten Fall als Zucker selbst zugeführt oder durch verschiedene Abbauvorgänge aus Kohlenhydraten gewonnen (kohlenhydrathältige Nahrungsmittel sind z.B. Brot, Nudeln, Kartoffeln, Obst, Reis,…). Glukose steht in der Blutbahn den Körperzellen jederzeit als Energielieferant zur Verfügung und wird auch in der Leber als Glykogen gespeichert.

Nach jeder Mahlzeit steigt (auch beim Gesunden) der Zuckerspiegel im Blut an. Genau an diesem Punkt tritt das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Insulin in Aktion. Damit Glukose aus der Blutbahn in die Körperzellen „eintreten“ kann, benötigt der Körper Insulin. Das heißt durch Insulin wird der Blutzuckerspiegel wieder gesenkt. Man kann das Insulin bildlich mit einem Schlüssel vergleichen, der die Tür der Körperzellen für den Eintritt der Glukose öffnet, damit dort in der Folge Energie gewonnen werden kann.

Funktioniert dieser Übertritt von den Blutgefäßen in die Körperzellen nicht, entwickelt sich die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus mit allen ihren Folgeschäden. Andererseits können die Organe, insbesondere das Gehirn, ohne Glukose nicht arbeiten. Die Aufrechterhaltung eines bestimmten Blutzuckerspiegels ist daher lebensnotwendig.

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Typ 2 Diabetes zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Welt gehört. Die prognostizierte explosive Zunahme der Typ 2 Diabetes-Fälle auf dem gesamten Globus lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, und dadurch die Menschen auch länger mit Diabetes leben. Andererseits tragen natürlich auch die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zur Entwicklung von Diabetes bei. Übergewicht und mangelnde körperliche Bewegung sind wesentliche Risikofaktoren für diese Erkrankung!

Formen des Diabetes mellitus

Typ 1 Diabetes (juveniler Diabetes)

Typ 1 Diabetes macht nur ca. 10-15 Prozent aller Diabetes mellitus – Fälle aus und manifestiert sich meist im Kindes- oder Jugendalter.

Die Ursachen für diese Diabetes-Form sind nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich ist aber ein Zusammenspiel von erblicher Belastung, Fehlsteuerung des Immunsystems (Autoimmunerkrankung) und Umweltfaktoren (Viruserkrankung, ..) verantwortlich. Typ 1 Diabetes kann vererbt werden. Oft ist bei Ausbruch der Zuckerkrankheit unter den Verwandten noch kein weiterer Fall von Diabetes bekannt. Trotzdem haben Geschwister und Kinder von Typ 1 Diabetikern immerhin ein Risiko von etwa 5 Prozent, auch an Typ 1 Diabetes zu erkranken.

Diese Diabetesform hat nichts mit zuviel Zucker in der Nahrung zu tun. Sie entsteht über Jahre durch chronisch fortschreitende Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Ist ein bestimmtes Maß der Schädigung erreicht, entwickelt sich der Typ 1 Diabetes recht schnell – meist über wenige Wochen. Die Bauchspeicheldrüse produziert zuwenig oder überhaupt kein Insulin mehr. Typ 1 Diabetiker müssen daher ihr Leben lang Insulin spritzen!

Typ 2 Diabetes (Altersdiabetes)

Dieser Diabetes-Typ tritt erst im fortgeschrittenen Lebensalter auf. Ein untrügliches Kennzeichen bei der Mehrzahl der Personen ist das Übergewicht. Nur ca. 20 Prozent der Typ 2 Diabetiker haben annähernd normales Körpergewicht.

Ursache ist hier nicht die Schädigung der insulinproduzierenden Zellen (= Langerhans’sche Inseln) der Bauchspeicheldrüse und der schwere Insulinmangel, sondern es liegt eine unzureichende Wirkung des Insulins und dadurch ein relativer Insulinmangel vor. Die Bauchspeicheldrüse produziert eigentlich vorerst genügend Insulin, aber der Einstrom des Blutzuckers in die Zellen der meisten Körperorgane ist gestört. Dies nennt man Insulinresistenz. Ursache dafür ist ein Mangel an Insulinrezeptoren in den Zellmembranen (z.B. von Fettzellen).

Es wird also mehr Insulin als normal benötigt. Die Bauchspeicheldrüse wird überfordert und ihre Funktion nimmt daher allmählich ab. Typ 2 Diabetes beginnt meist schleichend und kann viele Jahre gänzlich unbemerkt bleiben.

Für die Entstehung dieser Diabetes-Form werden neben der erblichen Veranlagung hauptsächlich folgende auslösende Faktoren verantwortlich gemacht:

  • Falsche Ernährung mit Übergewicht, Fettsucht und Bluthochdruck
  • Bewegungsmangel
  • Stressfaktoren (Infekte, Operationen, andere akute Erkrankungen)
  • Medikamente

Insbesondere das Übergewicht fördert die Ausbildung des Typ 2 Diabetes. Durch Vorbeugung und Vermeidung von Übergewicht kann in vielen Fällen der Ausbruch der Erkrankung ausbleiben oder zumindest zeitlich verschoben werden. Wenn sich die Erkrankung aber schon manifestiert hat, kann man mit Ernährungsumstellung (Diät) und regelmäßiger Bewegung anfangs recht gute Erfolge erzielen (Abnahme der Insulinresistenz, Normalisierung des Blutzuckers). Bei Bedarf muss eine begleitende Therapie mit Blutzucker senkenden Medikamenten begonnen werden. Erst später, wenn der Körper kein eigenes Insulin mehr produziert, benötigt auch der Typ 2 Diabetiker Insulinssubstitution (Insulin-Spritzen).

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

… ist eine Blutzuckererhöhung, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt und meist nach der Geburt wieder verschwindet. Das liegt daran, dass der Körper während der Schwangerschaft mehr Insulin benötigt und dieser Bedarf von der Bauchspeicheldrüse nicht immer vollständig gedeckt werden kann. Frauen, die einen Schwangerschaftsdiabetes hatten, haben auch ein hohes Risiko, später an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Sie sollten daher regelmäßig Kontrollen durchführen lassen.

Symptome, die auf eine Diabetes mellitus Erkrankung hinweisen:

Es müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten und es kommt auch vor, dass für einen langen Zeitraum keinerlei Anzeichen erkennbar werden. Symptome:

  • Müdigkeit
  • Vermehrter Harndrang
  • Vermehrtes Durstgefühl
  • Gewichtsverlust bei unveränderten Ernährungs- und Lebensgewohnheiten
  • Verstärktes Hungergefühl
  • Juckreiz
  • Anfälligkeit für Hautinfektionen
  • Schlechte Heilungstendenz bei Verletzungen und Entzündungen
  • Schmerzen und Kribbeln in den Extremitäten (Arme, Beine)
  • Verschlechterung des Sehvermögens
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Erkennung, Diagnose und Kontrolle des Diabetes mellitus

Die Diagnose „Diabetes“ beruht auf dem Nachweis erhöhter Zuckerwerte im Blut, sowie der Ausscheidung von Zucker im Harn.

Daher ist es wesentlich regelmäßig Kontrollen durchführen zu lassen, vor allem, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören (Übergewicht, Blutsverwandter mit Diabetes,…)! Die Humanitas – Apotheke führt natürlich Teststreifen zur Kontrolle des Harnzuckers (für die Überprüfung zu Hause). Oder kommen Sie doch vorbei und lassen sich von uns Ihren Blutzuckerwert bestimmen!

HbA1c-Wert:

Hämoglobin (Blutfarbstoff) ist ein Eiweißkörper der roten Blutkörperchen, der sich in gewissem Ausmaß unlösbar mit Glukose verbindet. Diese Bindung mit Zucker (Verzuckerung) hängt vom durchschnittlichen Blutzuckerwert eines Menschen ab. Bei einem Stoffwechselgesunden, der einen mittleren Blutzucker von 90 mg/dl hat, sind 5 % aller Hämoglobinmoleküle unzertrennlich mit Glukose verbunden (= glykosiliert). Auch bei gut eingestellten Diabetikern beträgt der Anteil des glykosilierten Hämoglobins etwa 5-6 % (d.h. der HbA1c beträgt 5-6).

Wenn der mittlere Blutzucker jedoch höher ist, werden sich auch mehr Hämoglobinmoleküle mit Glukose verbinden, womit sich der HbA1c-Wert erhöht. Da die verzuckerten Hämoglobine vom Körper nach bis zu 90 Tagen wieder abgebaut werden, spiegelt dieser HbA1c-Wert den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten 90 Tage wider (= „Langzeitzucker“).

Die Kontrolle dieses Wertes verhindert Selbsttäuschung bzw. „Austricksen“ des Arztes.

Spätschäden und Folgekomplikationen

Besonders betroffen sind die kleinen Blutgefäße (diabetische Mikroangiopathie), vor allem am Augenhintergrund und an den Nieren. Veränderungen an den großen und mittleren Gefäßen (diabetische Makroangiopathie) schädigen Gehirn, Herz und Beine. Auch die Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden (diabetische Polyneuropathie). Folgekomplikationen können sein:

  • Erkrankungen des Augenhintergrundes, Netzhautschädigung (Retinopathie)
  • Nierenerkrankung (Nephropathie)
  • Nervenschädigung (diabet. Polyneuropathie)
  • Veränderungen der großen Gefäße (Makroangiopathie)

Konsequenz der Spätschäden sind Sehbehinderung bis zur Erblindung, Nierenversagen, Herzinfarkt und Schlaganfall, sowie häufig Amputation der äußeren Extremitäten, insbesondere der Füße.

Aber: durch gut eingestellte Therapie können Spätschäden verhindert oder lange hinausgezögert werden!

Therapie

Die Therapie richtet sich nach Diabetes-Typ und Stadium der Erkrankung.

Typ 1 Diabetes:
Bei dieser Art von Diabetes muss der Patient ein Leben lang Insulin spritzen. Insulin ist ein Hormon, das (beim Gesunden) in der Bauchspeicheldrüse in den so genannten Langerhans’schen Inseln gebildet wird. Es ist das einzige Hormon des Körpers, das einen Abfall des Blutzuckerspiegels bewirkt. Insulin für Diabetiker wurde früher aus Bauchspeicheldrüsen von Rindern und Schweinen gewonnen und wird heutzutage gentechnologisch hergestellt.

Es gibt verschiedene Arten von Insulin:

  1. Normalinsuline: klare Insulinlösungen mit raschem Wirkungseintritt und kurzer Wirkdauer. (Ein spezielles Insulin-Analogon ist das Insulin „lispro“ mit einem sehr schnellen Wirkungseintritt.)
  2. Verzögerungsinsuline: um die Anzahl der Injektionen zu reduzieren und eine länger dauernde Wirkung zu erzielen. Man unterscheidet hier wiederum mittellang (10-20 Std.) und lang (~ 30 Std.) wirkende Insuline.
  3. Kombinationsinsuline: Gemische von Normalinsulin und Verzögerungsinsulinen in unterschiedlichen Mengenverhältnissen gewährleisten raschen Wirkungseintritt mit mittellanger Wirkung.

Handhabung:

Insulinvorräte müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden (nicht im Tiefkühlfach!). Die Durchstichflasche bzw. der Pen für den täglichen Gebrauch können jedoch bei Zimmertemperatur gelagert werden. Insulinsuspensionen müssen vor der Verabreichung homogenisiert werden (rollen, aber nicht schütteln)!

Warum muss man Insulin spritzen? Warum kann man es nicht schlucken?

Insulin ist ein Hormon und somit ein Eiweißkörper. Es würde bei oraler Einnahme (Tabletten, Kapseln usw.) wie jedes andere Eiweiß im Magen verdaut und somit unwirksam werden. Damit Insulin in die Blutbahn gelangt, muss es injiziert werden. (Es wird zurzeit auch versucht ein inhalatives Insulin zu entwickeln.)

Typ 2 Diabetes:

Die beste und wichtigste Medizin, vor allem beim Typ 2 Diabetes, ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung! Viele DiabetikerInnen sind übergewichtig und könnten durch einige Kilo Gewichtsabnahme ihre Blutzuckerwerte stark verbessern. Zusätzliche Unterstützung geben Medikamente, die den Blutzucker senken. Diabetes ist eine fortschreitende Erkrankung, weil die körpereigene Insulinproduktion im höheren Lebensalter immer weiter abnimmt. Deshalb müssen regelmäßig Kontrollen durchgeführt und die Medikamente angepasst werden. Erst, wenn durch Tabletten (orale Antidiabetika) keine ausreichende Wirkung mehr erzielt werden kann, werden Typ 2 Diabetiker auf Insulin umgestellt.

Orale Antidiabetika:

  1. Es gibt solche, die den Blutzuckerspiegel senken durch Steigerung des Glukoseverbrauchs in Muskel-, Fett- und Darmgewebe (= „Biguanid-Derivate“).
  2. Andere verlangsamen den Abbau von Kohlenhydraten zu Glukose und verzögern dadurch den Blutzuckeranstieg nach dem Essen (= „Alfa-Glucosidase-Hemmer“).
  3. Eine dritte Gruppe stimuliert die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse und kann daher nur bei funktionierender Insulinproduktion eingesetzt werden (= „Sulfonylharnstoffe“, „Repaglinide“).
  4. Wieder andere erhöhen die Empfindlichkeit auf das körpereigene Insulin (= „Insulinsensitizer“).
  5. Zu guter letzt gibt es auch noch pflanzliche Antidiabetika (Guar, Bohnenschalen, Chrom).

Wichtige Begleitmaßnahmen für Diabetiker

  • Ausreichende Fußpflege: Da der Diabetiker durch die vorher erwähnten Nervenschäden Verletzungen z.B. an den Füßen nicht mehr spürt, müssen die Füße gut gepflegt (keine eingewachsenen Nägel, aufgesprungene trockene Fersen, ..) und regelmäßig kontrolliert werden. Ansonsten kann es durch die verschlechterte Wundheilung zu offenen Stellen, Geschwüren usw. kommen.
  • Versorgung mit Vitamin E und Vitamin C (Antioxidantien). Durch die schlechtere Durchblutung bei Diabetikern (durch Gefäßschäden) kommt es an einigen Stellen des Körpers zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff. Hier können freie Radikale entstehen, die wiederum die Zellen des Körpers schädigen. Antioxidantien fangen diese freien Radikale ab und beugen diesen Schäden vor.
  • Durchblutungsfördernde Bäder, z.B. mit Eukalyptusöl usw.; Kneippen; Massagen;
  • Viel Bewegung an frischer Luft ist für Diabetiker besonders wichtig!

Zusammenfassend kann man sagen:

Diabetes kann viele Jahre ohne Symptome und gänzlich unbemerkt bleiben. Früherkennung ist hier sehr wichtig, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass eine rechtzeitige Erkennung und gezielte medizinische Behandlung neben einer vernünftigen Ernährung und körperlichen Betätigung die wichtigsten Voraussetzungen sind, um den Organismus vor Schäden zu bewahren!

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne in der Marien – Apotheke!

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Urlaub ist angeblich die schönste Zeit des Jahres. Viele planen und sparen lange, um sich ein paar entspannende Tage leisten zu können. Gerade im Urlaub will man daher nichts von Krankheit oder Schmerzen wissen.

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