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Reisemedizin

Viele planen und sparen lange, um sich ein paar entspannende Tage leisten zu können. Gerade im Urlaub will man daher nichts von Krankheit oder Schmerzen wissen.

Aus diesem Grund sollte so eine Reise wohl vorbereitet sein. Die Marien – Apotheke berät Sie gerne in reisemedizinischen Fragen. Schauen Sie doch vorbei, wenn Sie etwas über Impfungen und die richtige Prophylaxe diverser Krankheiten in fernen Ländern wissen wollen!

Um Ihnen das Einpacken zu erleichtern haben wir folgende Reisecheckliste für Sie zusammengestellt:

  • Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden (Pille, Mittel gegen Bluthochdruck, Antidiabetika usw.)
  • Medikamente:
    • Schmerzmittel
    • Fiebersenkende Mittel
    • Nasentropfen oder –sprays
    • Hustensaft oder –tropfen
    • Mittel gegen Reisekrankheit (Kaugummi, Tabletten,..)
    • Mittel gegen Sodbrennen oder Magenverstimmung
    • Mittel gegen Durchfall
    • Mittel gegen Verstopfung
    • Antiallergika
    • Gel gegen Insektenstiche, Juckreiz
    • Gel gegen Verstauchungen, Prellungen, Blutergüsse
    • Augentropfen (gegen Entzündung, Trockenheit, Allergie)
    • Ohrentropfen (vorbeugend, bei empfindlichen Personen)
    • Mittel gegen Pilzerkrankungen
  • Wundversorgung:
    • Pflaster, Blasenpflaster
    • Wundverbände, Mulltupfer
    • Leukoplast
    • Schere
    • Sicherheitsnadel
    • Pinzette
    • Desinfektionsmittel
  • Sonstiges:
    • Fieberthermometer
    • Insektenschutz
    • Sonnenschutz, After-Sun-Pflege
    • Verhütungsmittel

Das Team der Marien – Apotheke wünscht einen schönen Urlaub und steht jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung.

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Messungen

IHR KÖRPER WARNT SIE NICHT,

wenn Blutdruck, Blutfette oder Blutzucker zu hoch sind. Es geht Ihnen gut. Sie fühlen so lange keine Schmerzen, bis der Körper nicht mehr die Kraft hat, sich zu wehren.

Die Folgen sind mitunter verheerend: Diabetes oder Herzinfarkt.
Ist es da nicht sinnvoller gleich vorzubeugen?

Damit Sie über Ihre Gesundheit und den Zustand Ihres Körpers Bescheid wissen bieten wir Ihnen folgende Messungen:

Bei den drei zuletzt genannten kommen Sie am besten morgens nüchtern in die Marien – Apotheke.

Screening und Vorbeugung werden leider allzu oft vernachlässigt.
Übernehmen Sie Eigenverantwortung und sorgen Sie dafür, dass Sie auch Ihren Lebensabend in Gesundheit und Vitalität genießen können!

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Allergieberatung

Allergien sind eine Herausforderung für den Alltag

Allergien haben sich zur Volkskrankheit Nummer 1 entwickelt. Denn bereits heute leiden 25 bis 30 Prozent aller Österreicher an einer Allergie. International geht man davon aus, dass bis 2030 jeder zweite Europäer an einer Allergie erkranken wird.

Der so genannte „Heuschnupfen“ hat sich in den Industrieländern inzwischen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Anders als der Name suggeriert, hat die Erkrankung allerdings nichts mit Heu zu tun. Die Symptome entstehen aufgrund einer allergischen Reaktion auf bestimmte Stoffe.

Allergieauslöser

Die möglichen Auslöser einer Allergie sind vielfältig und reichen von verschiedenen Pollen über Tierhaare zu Hausstaub und Schimmelpilzen. Die Gemeinsamkeit der Stoffe besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit prinzipiell für den Organismus völlig unschädlich ist, der Körper sie jedoch als Krankheitserreger einstuft und entsprechend bekämpft.
Da der Heuschnupfen sich mit zunehmender Industrialisierung immer weiter verbreitet hat und in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen kaum vorkommt, besteht die Vermutung, dass Heuschnupfen möglicherweise durch übertriebene Hygiene verursacht oder zumindest begünstigt wird.

Sehr häufig sind Allergien auf Gräserpollen, welche die Betroffenen den ganzen Sommer begleiten. Rispengräser, Flug- und Glatthafer sowie Knäuelgras stehen hier an der Spitze. Unter den Wildkräutern führen die Pollen von Beifuß, Sauerampfer und Spitzwegerich häufig zu Heuschnupfen. Die Pollen von Blumen sind schwerer und werden nicht kilometerweit durch die Luft getragen.

Doch was genau eine Allergie auslöst und warum einige Menschen schwerer davon betroffen sind als andere, ist für die Forschung nach wie vor ein Rätsel. Fest steht: Auch das Alter schützt nicht vor der Entwicklung einer Allergie. Sogar ältere Menschen können plötzlich eine Allergie entwickeln.

Der Klimawandel verändert auch die Pollen. Die gestiegenen Ozonwerte erhöhen die Unverträglichkeit von Pollen, die Erderwärmung verlängert die Phasen des Pollenflugs. Die Saison beginnt in milden Wintern in Europa bereits Ende Dezember mit der Haselnuss, im Februar schließt sich die Birke an und endet erst im Oktober mit dem Beifuß.

Am verbreitetsten unter den Allergien sind Nahrungsmittel- und Pollenallergien. Dabei entwickelt der Körper plötzlich Antikörper gegen Stoffe, die er zuvor gut vertragen hat. Unser Körper reagiert mit den bekannten Symptomen wie Juckreiz, Ausschlag, triefender Nase, aber auch Durchfall und Erbrechen. Ärzte raten, auch bei den ersten leichten Symptomen rasch einen Arzt aufzusuchen, damit aus einem Heuschnupfen kein chronisches Asthma wird.

Tipps für Allergiker:

Informieren Sie sich rechtzeitig durch einen Pollenflugkalendar (hier sollte der Link zum aktuellen Pollenflugkalender abrufbar sein) über die aktuelle Verbreitung der allergieauslösenden Stoffe. Halten Sie Notfallmedikamente bereit.

Verzichten Sie auf das Rauchen, um Ihre Atemwege nicht zusätzlich zu reizen. Experten empfehlen Allergikern während der Pollensaison mehrmals täglich zu duschen und die Kleidung vor dem Schlafengehen zu wechseln – und sie außerhalb des Zimmers zu deponieren, in dem geschlafen wird.

Neben allergiedämpfenden Mitteln beugt eine Hypersensibilisierung einer allergischen Reaktion vor. Dabei bringt der Arzt den Körper über einen längeren Zeitraum mit leichten Dosen des Allergens in Kontakt, damit er sich langsam daran gewöhnt und nicht mehr darauf reagiert.

Sie sind Allergiker? Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen Ihren individuellen abgestimmten Allergieplan zusammen.

Gönnen Sie sich ein neues Lebensgefühl und vereinbaren Sie einen Termin mit uns:

Telefon 01 479 19 70
E-Mail office@marien-apo.at

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

 
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Blutzuckermessung

Diabetes – wir begleiten Sie vom Test bis zur Therapie

Diabetes mellitus, dem Volksmund auch als Zuckerkrankheit bekannt, kennt zwei verschiedene Formen: Typ-1 Diabetiker entwickeln diese Stoffwechselerkrankung bereits im Kindes – und Jugendalter durch eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren. Typ-2-Diabetiker erwerben sie erst im Laufe ihres Lebens. Dabei spielen Gewicht, Lebens- und Essgewohnheiten eine wichtige Rolle. Diabetes vom Typ 2 ist daher immer seltener eine klassische Krankheit älterer Menschen, sie kann bereits in jungen Jahren auftreten. Um eventuelle pätschäden zu vermeiden, ist eine Früherkennung entscheidend, denn die Symptome werden von den Betroffenen oft erst bemerkt, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist – dabei gehört Diabetes Typ 2 inzwischen zu den häufigsten Volkskrankheiten.

Warnsignale

Bei Diabetes Typ 2 treten oft keine eindeutigen Symptome auf. Durst, häufiges Wasserlassen, wiederkehrende Blasenentzündungen und Müdigkeit weisen auf eine Vielzahl von Ursachen hin, so dass die Krankheit oft über Jahre unentdeckt bleibt. Die Folgen können Schäden an den Blutgefäßen und den Nerven sein, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Hinweise auf eine Diabetes-Erkrankung können folgende Symptome sein:

  • Sehstörungen
  • großer Durst
  • Heißhungerattacken
  • Juckreiz
  • vermehrte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Überprüfen Sie Ihre Risikofaktoren

Sollten einer oder mehre der genannten Risikofaktoren zutreffen, empfehlen wir Ihnen ienen test zu machen.

  • Übergewicht
  • Verwandte ersten Grades, die unter Diabetes Typ 2 leiden
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • wenig Bewegung über einen langen Zeitraum
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Kinder mit einem Geburtsgewicht über 4000 g

Ursachen: Bei Diabetes Typ 2 wird zwar von der Bauchspeicheldrüse genügend Insulin produziert, gelangt jedoch nicht mehr in ausreichendem Maße in die Zellen, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. In der Folge steigen sowohl der Insulin als auch der Blutzucker immer weiter an.

Unser Angebot für Sie: Die Blutzucker-Bestimmung: Der Blutzuckerspiegel wird nüchtern gemessen und in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Ein winziger Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt, um mit einem Teststreifen und einem Messgerät den Blutzuckerspiegel zu bestimmen. Ein normaler Blutzuckerwert bei Nüchternheit liegt zwischen 65-100 mg/dl oder 3,5-5,5 mmol/l. Ein nüchterner Wert über 100mg/dl oder 7,0 mmol/l ist ein eindeutiger Hinweis auf Diabetes. Liegt der Wert über 140 mg/dl oder 8,0 mmol/l, sind Gegenmaßnahmen dringend angeraten.

Diagnose: Legen unsere Testergebnisse den Verdacht auf Diabetes nahe, wird die Diagnose durch eine Blutentnahme bei einem Arzt bestätigt. Ein oraler Glukosetoleranz-Test misst durch drei zeitlich versetzte Blutentnahmen, wie der Körper auf zugeführten Zucker reagiert.

Wir begleiten Sie durch eine umfangreiche Diabetes-Beratung und lassen Sie mit Ihrer Diagnose nicht allein. Diabetes Typ 2 gehört zu den Krankheiten, die sich durch das eigene Verhalten maßgeblich verbessern lassen. Bei der Blutentnahme aus der Fingerkuppe ist es wichtig, sich die Hände gründlich zu waschen und abzutrocknen. Feuchtigkeit kann das Testergebnis verändern. Eine gute Durchblutung ist ebenfalls wichtig, waschen Sie Ihre Hände unter warmen Wasser oder massieren Sie die Finger vor der Blutentnahme.

Ein einfacher Test kann Gewissheit bringen – schnell, unkompliziert, schmerzfrei und zuverlässig.
Wir messen Ihren Blutzuckerspiegel für Sie.

Vereinbaren Sie einen Testtermin.

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Blutdruckmessung

Zudem bekommen Sie in der Apotheke geeignete Geräte zur Heimkontrolle Ihres Blutdrucks.Die ermittelten Werte beim Blutdruckmessen, ein oberer (systolischer) und ein unterer (diastolischer) zeigen an, ob Ihr Blutdruck normal ist, oder ob man Schritte unternehmen muss, um ihn wieder zu Normalwerten zu bringen. Liegt der Blutdruck im Ruhezustand (im Sitzen oder Liegen) bei wiederholten Messungen über 135 mmHg (systolisch), spricht man von Bluthochdruck oder Hypertonie. Damit zufällige Einflussgrößen – wie momentane Anspannung, kurzzeitige Belastung oder Angst vor der Behandlung – den Blutdruck nicht beeinflussen, sollte zur Erstdiagnose mehrfach gemessen werden. Die Messungen sollten mindestens dreimal durchgeführt werden und an zwei verschiedenen Tagen stattfinden.

Die folgende Tabelle zeigt die aktuelle Bewertung der einzelnen Blutdruckbereiche und die dazugehörigen oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Werte:

Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?

Hoher Blutdruck führt auf Dauer zu einer Überlastung von Herz und Gefäßen. Damit einhergehend steigt das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung und weitere Organschäden davonzutragen. Typische Folgeerscheinungen sind: Nierenschäden, die eine Dialyse erforderlich machen oder Herzschwäche, die eine dramatische Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit nach sich zieht.

Tatsächlich leben Bluthochdruckpatienten gefährlich. Die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für einen unbehandelten Hochdruckpatienten im Vergleich zu so genannten Normotonikern (Menschen mit „normalen“ Blutdruckwerten) siebenmal so hoch. Bei Herzschwäche ist das Risiko viermal, bei Herz- Kreislauf-Erkrankungen dreimal und bei der arteriellen Verschlusskrankheit zweimal höher. Kommen weitere Erkrankungen wie Diabetes oder Risikofaktoren wie Rauchen und Übergewicht hinzu, wächst die Gefahr noch mehr!

Woran bemerke ich erhöhten Blutdruck?

Man merkt nicht, wenn der Blutdruck erhöht ist. Deshalb ist es wichtig, seine Werte regelmäßig messen zu lassen.

Das Tückische an dieser Erkrankung ist – frühzeitige Warnsignale fehlen: Weder ein stark durchblutetes, rotes Gesicht noch die dick hervortretende Ader an der Schläfe müssen – wie oftmals vermutet – irgend etwas mit Bluthochdruck zu tun haben. Die Krankheit verursacht keine typischen Beschwerden, nichts schmerzt. Unbemerkt kann diese Erkrankung über Jahre hinweg zu Organschäden führen. Viele Betroffene leben schon jahrelang mit hohem Blutdruck, ohne es zu ahnen, denn sie fühlen sich topfit und pudelwohl – ein Gefühl, das trügerisch sein kann. Bei Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot oder Müdigkeit, Herzklopfen, Beklemmungen oder Schweißausbrüche sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen.

Ein guter Rat: Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Damit die Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt werden kann, sollten Sie Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen.

Risikofaktoren

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die die Entstehung von Bluthochdruck begünstigen:

  • Erbliche Veranlagung
  • Störungen des Fettstoffwechsels (z. B. erhöhte Cholesterinwerte)
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Vermehrter Alkoholgenuss
  • Übermäßige Salzzufuhr
  • Bewegungsmangel
  • Ständiger Stress
  • Medikamente (z. B. Rheumamittel, Antibabypille)

Vorbeugung und Behandlung

Es ist nicht erforderlich auf alle Genüsse zur Gänze zu verzichten. Wie so oft im Leben kommt es vor allem auf die Art und Weise der Lebensstilumstellung an. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle bei der Ernährung oder dem Alkoholgenuss und die Konzentration auf mehr Bewegung und Stressvermeidung helfen schon bei der Vermeidung von stark erhöhtem Blutdruck, der sonst meist das restliche Leben lang medikamentös behandelt werden muss.

Ihr Körpergewicht betreffend, bedenken Sie bitte folgende Fakten: Jedes überflüssige Kilo bedeutet Mehrarbeit für Ihr Herz! Eine Gewichtsreduktion um 10 Kilogramm bewirkt unter anderem eine Reduktion des systolischen Wertes um 20mmHg und des diastolischen Wertes um 10mmHg.

Weitere Maßnahmen:

  • Beim Kochen und Essen den Salzkonsum reduzieren.
  • Salzhaltige Getränke meiden. Dazu gehören: gesalzene Gemüsesäfte oder natriumreiche Mineralwässer.
  • Den Alkoholgenuss stark einschränken.
  • Essen Sie wenig tierische Fette.
  • Pflanzliche Fette und Öle bevorzugen. Sonnenblumen-, Distel-, Oliven- und Rapsöl haben einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Sie senken das „schlechte“ (LDL-) Cholesterin und schützen somit die Gefäße vor Ablagerungen ( Arterioklerose ).
  • Ballaststoffreiche Nahrungsmittel bevorzugen.
  • Wöchentlich zwei Mahlzeiten mit frischem Seefisch einplanen. Fisch enthält spezielle Fettsäuren, die den Blutdruck senken und die sich günstig auf Gefäßerkrankungen auswirken können.

Durch eine frühzeitige, konsequente Behandlung des Hochdrucks und eine Einschränkung der Risikofaktoren kann dieser schleichende Prozess aufgehalten bzw. verlangsamt werden. Für den Patienten bedeutet das: Schutz vor Frühinvalidität und noch viele lebenswerte Jahre …

Wenn Vorbeugung und Umstellung der Lebensgewohnheiten nicht mehr reichen, ist es wichtig, dass Ihnen Ihr Arzt Medikamente verordnet, die nicht nur den hohen Blutdruck senken, sondern auch das Herz und die Gefäße schützen und sehr gut verträglich sind. Derartige Arzneimittel tragen dazu bei, dass Sie auch weiterhin ein möglichst unbeschwertes Leben führen können.

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Gewicht

Der BMI berechnet sich nach der folgenden Formel:
BMI = KÖRPERGEWICHT IN KILOGRAMM / (KÖRPERGRÖSSE IN METER)2

Liegt der errechnete Wert zwischen 19 und 25, ist alles in Ordnung. Zwischen 25 und 30 BMI haben Sie leichtes bis mittleres Übergewicht. Bei einem BMI von 30 und darüber sollten Sie unbedingt abnehmen! Ihre Gesundheit ist gefährdet! Übergewicht bedeutet wesentlich mehr, als einfach nur dick zu sein. Es kann zu einer ernsthaften Krankheit werden. Diese Krankheit wird auch Adipositas genannt.

Folgeerkrankungen drohen:

  • Zuckerkrankheit
  • Bluthochdruck und Gefäßschäden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Gelenkschäden

Tägliche Belastungen treten auf:

  • Übermäßiges Schwitzen
  • Hautreizungen und Entzündungen
  • Ausgrenzung aus der Gesellschaft
  • Benachteiligung im Berufsleben
  • Vereinsamung
  • Schlafstörung

Eine Reduktion von Körpergewicht kann auf gesunde Weise nicht durch Wundermittel oder Wunderdiäten erzielt werden, sondern durch eine negative Energiebilanz, d. h., die Energieaufnahme muß geringer sein als der Energieverbrauch des Körpers.

Hier folgen wichtige Tips, die das Abnehmen leichter machen

  • Jedes Kilo zählt. Mit jedem Kilo weniger gewinnen Sie mehr Gesundheit.
  • Das Wollen beginnt im Kopf. Machen Sie Ihren Kopf frei von allen Vorurteilen, die Sie bis jetzt über das Abnehmen gehört haben.
  • Setzen Sie Sich realistische Ziele. Der Verlust von einem Kilo pro Woche ist das Ziel.
  • Verzichten Sie nie auf ein Frühstück. Ein kohlenhydrat- und ballaststoffreiches Frühstück ist ein vernünftiger Start in den Tag.
  • Essen Sie 5 mal täglich. Je hungriger Sie sind, desto weniger Kontrolle haben Sie über Ihr Eßverhalten. Vermeiden Sie deshalb das Auslassen von Mahlzeiten.
  • Satt machen hauptsächlich komplexe Kohlenhydrate und nicht das Fett. Komplexe Kohlenhydrate sind enthalten in: Kartoffeln, Reis, Nudeln, Vollkornprodukte. Kombinieren Sie dazu: Obst am Vormittag. Salat, Gemüse, kleine Fleisch- oder Fischspeisen zum Mittag- oder Abendessen. Zwischendurch Magermilchprodukte.
  • Wenn Sie essen, tun Sie nichts anderes! Fernsehen oder Lesen lenkt Sie nur ab. Machen Sie sich Ihr Essen bewußt.
    Lassen Sie keine Schüsseln mit Nüssen oder Pralinen in Ihrer Wohnung frei herumstehen!
  • Nehmen Sie kleinere Portionen auf Ihren Teller!
  • Gehen Sie nicht hungrig einkaufen! Man kauft zu viel.
  • Kaufen Sie so wenig wie möglich auf Vorrat ein! Vieles werden Sie davon essen, nur um es vor dem Verderben zu retten!
  • Kaufen Sie nach dem Motto: ‚So einfach wie möglich!‚ Naturbelassene Lebensmittel sind vorzuziehen. Fertigprodukte enthalten meist zu viel Fett, das Ihrem Auge verborgen bleibt.
  • Trinken Sie regelmäßig! Zwei Liter pro Tag sind optimal.
  • Verlängern Sie die Dauer Ihrer Mahlzeiten! Machen Sie kleinere Bisse, kauen Sie länger und halten Sie nach jedem Bissen eine kurze Pause.

Sehr wichtig: Bewegung

Welche Bewegung ist gut für mich?

Sie sollten mindestens drei mal pro Woche ein leichtes Ausdauertraining (Walking, Jogging, Radfahren und Schwimmen) von etwa 20 bis 30 Minuten betreiben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob Sie ohne Bedenken sofort damit beginnen können, oder ob bestimmte Untersuchungen (Gelenke, Rücken, Herz-Kreislauf- System) notwendig sind.

Bewegung ist Balsam für die Seele!

Lassen Sie Ihr Auto stehen!

Steigen Sie eine Station früher aus!

Vergessen Sie Aufzüge und Rolltreppen und erklimmen Sie die Stiegen zu Fuß!

Gehen Sie jeden Tag eine halbe Stunde spazieren!

Unterstützung aus der Apotheke

Wenn es Ihnen gar zu schwer fällt, Ihr Idealgewicht zu erreichen, gibt es in der Apotheke Produkte, die Sie unterstützen.

  • Quellstoffe: Medizinprodukte zur Verstärkung des Sättigungsgefühls sind ohne Rezept erhältlich und haben keine Nebenwirkungen. Sie füllen den Magen, ohne dem Körper Kalorien zuzuführen. Die Produkte aus Kollagen oder Cellulose sind stark quellfähig und saugen sich im Magen wie ein Schwamm voll. Vor jeder Mahlzeit wird eine oder mehrere Tabletten eingenommen, um beim anschließenden Essen schneller satt zu werden. Tipp: Trinken Sie dazu viel Wasser, damit der Schwamm richtig aufgehen kann. Zu wenig Flüssigkeit vermindert die Wirkung, und der Schwamm kann im Darm steckenbleiben. Folgende Präparate fallen unter die Quellstoffe: CM3, Cellobexon, Matricur, AGIO SLIM MADAUS.
  • Homöopathische Arzneimittel Sie unterstützen die Gewichtsreduktion und sind zur Stabilisierung des Gewichts nach Schlankheitskuren geeignet. Produkte: Gracil, Cefamadar, Fettblocker: Das Arzneimittel hemmt, wenn es zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen wird, die Spaltung der Nahrungsfette im Darm. Dadurch wird knapp ein Drittel der Fette ausgeschieden. Wer sich während der Kur fettreich ernährt, muß Nebenwirkungen wie Blähungen oder Durchfälle befürchten. Ebenso wird die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, und E behindert. Der Vitaminverlust muß bei einer längeren Kur mit Produkten aus der Apotheke ausgeglichen werden. Produkt: Xenical, rezeptpflichtig Appetitzügler Das Arzneimittel Reductil führt zu einer Gewichtsabnahme durch eine Erhöhung des Sättigungsgefühls. Es ist nicht anregend, wie ältere Präparate und erzeugt keine Abhängigkeit. Zudem steigert es den Energieverbrauch des Körpers. Nebenwirkungen, wie Puls- und Blutdruckerhöhungen sind möglich. Produkt: Reductil, rezeptpflichtig

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Schüssler Salze

Mineralstoffe nach Schüßler

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, 1821 bei Oldenburg geboren, war homöopathischer Arzt. Seine Beobachtungen am kranken Menschen und seine Erfahrung als homöopathischer Arzt machten es ihm möglich jene 12 Mineralstoffverbindungen zu finden, die für einen ungestörten Betrieb im Organismus notwendig sind.

Nach Dr. Schüßer unterscheidet man zwei Bereiche bei den Mineralstoffen, nämlich die Betriebsstoffe (Funktionsmittel) und die Baustoffe, die für den Aufbau des Körpers nötig sind und über die Nahrung aufgenommen werden.

Durch einseitige Ernährung und den verminderten Gehalt heutiger Nahrungsmittel an wichtigen Stoffen kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind für Betriebsstörungen zuständig, die durch einen Mangel innerhalb der Zelle entstehen. Solche Störungen werden durch Zufuhr des entsprechenden Mineralstoffes ruückgängig gemacht.

Damit die Zufuhr der Mineralstoffe keinen Schaden anrichten, werden diese nicht pur gegeben sondern verduünnt. Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind homöopathisch zubereitete Arzneimittel mit hoher Qualität.

Besonders empfehlenswert ist die Anwendung der Mineralstoffe als Krankheitsvorsorge und Gesundheitspflege für die ganze Familie. Für ernste Beschwerden, und wenn die Störung länger andauert, ist jedoch immer der Arzt zur Diagnoseerstellung und Betreuung des Menschen beizuziehen.

Heute kennen wir 12 Mineralstoffe nach Schüßler und 12 Erweiterungsmittel.

Mineralstoffe nach Schüßer sind:

Nr. 1 Calcium fluoratum
Beschreibung: Wichtiges Mittel für die Elastizität, bildet die Knochenhüllen, Bänderschwäche, Krampfadern, Organsenkung, Haltungsschwäche, bildet den Zahnschmelz, Nägel (sehr biegsam oder ganz hart), Schrunden, Risse in der Haut, Hornhaut,

Nr. 2 Calcium phosphoricum
Beschreibung: Bildung der Knochenzellen, blutbildend, Knochenbrüche, Zähne (innen), Muskelkrämpfe, zu schneller Pulsschlag, wichtig in der Schwangerschaft, bellender Husten (der Kinder) Bedürfnis nach pikanten Speisen: Senf, Ketchup, Geräuchertes

Nr. 3 Eisen phosphoricum
Beschreibung: Transportschiff im Körper – besonders für den Sauerstoff, beugt dem Muskelkater vor, niedriges Fieber, das Mittel fü Entzündungen, das Mittel für die erste Hilfe; klopfende, pochende, hitzige Schmerzen, Müdigkeit, Konzentration
Anmerkung: Kaffee, Tee und das Theobromin im Kakao verbrauchen viel von Nummer 3.

Nr. 4 Kalium chloratum
Beschreibung: Drüsenbetriebsstoff, weiche Schwellungen, zu dickes Blut, Couperose, Besenreiser, Hautgrieß, schleimiger Husten, nach Impfungen und medikamentöser Behandlung
Anmerkung: elektromagnütische Belastungen und Milchprodukte verbrauchen viel von Nummer 4

Nr. 5 Kalium phosphoricum
Beschreibung: Energiesalz und fürs „Gehirnschmalz“ (lezithinbindend), Fiebermittel ab 38,5°, wirkt antiseptisch, Zahnfleischbluten (lange Zahnhälse), Mundgeruch – trotz Zähneputzen, Platzangst (traut sich nicht allein über einen großen leeren Platz gehen)

Nr. 6 Kalium sulfuricum
Beschreibung: Dieser Mineralstoff bindet den Sauerstoff in der Zelle. Ein Mangel an diesem hat ein übersteigertes Bedürfnis nach frischer Luft zur Folge. Lufthunger, Claustrophobie, bei Abschuppungsprozessen der Haut, Völlegefühl nach dem Essen, Darmpilz, vorhandener Muskelkater

Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Beschreibung: Für die unwillkürlichen Körperfunktionen (z.B. Herz, Nerven, und Druüsen), Verlegenheitsröte, Kopfschmerzen, bei kolikartigen Beschwerden, Gase austreibend, entkrampfend, Menstruationsbeschwerden, wehenunterstützend, Schokoholiker haben einen großen Magnesiummangel

Nr. 8 Natrium chloratum
Beschreibung: Entgiftend, bildet den Schleimstoff, macht Fremdstoffe unschädlich und ausscheidungsfähig, Insektenstiche, Allergien, Verbrennungen, Fließschnupfen, Bluthochdruck (nie auf Medikamente verzichten), Schlundbrennen (wenn’s heraufbrennt), Gelenke knacken.

Nr. 9 Natrium phosphoricum
Beschreibung: Entsäuernd, reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper, regt den Stoffwechsel an, bei Müdigkeit und großer Mattigkeit, Akne, Pickel, verstopfte Talgdrüsen, fettes und „trockenes“ Haar, Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Heißhunger, Sodbrennen (wenn’s unten brennt)

Nr. 10 Natrium sulfuricum
Beschreibung: Entschlackend, fördert die Ausscheidung von verschlackten, abbaunotwendigen Gewebeteilen (entzieht den Schlacken das Wasser), die Leber baut mit Hilfe dieses Mineralstoffes Gifte in unschädliche Stoffe um, Fieberblasen, Herpes, Tränensäcke, geschwollene Beine und Hände oder Finger, Erfrierungen (Salbe)

Nr. 11 Silicea
Beschreibung: Baut das Bindegewebe auf bezüglich der Brüchigkeit, Bestandteil von Haaren, Nägeln, Nerven („Nerverl“), bei Bluterguß, blauen Flecken, Lichtempfindlichkeit, unangenehm riechender Schweiß, Leistenbruch, gereizte Nerven, Lärmempfindlichkeit, Zuckungen der Augenlider oder von Muskeln, Schwangerschaftsstreifen

Nr. 12 Calcium sulfuricum
Beschreibung: Chronische Eiterungen – baut Eiter überraschend schnell ab, Gicht, Rheuma, Angina

Erweiterungsmittel sind:

12 Erweiterungsmittel wurden bei der Weiterentwicklung der Heilweise gefunden

Nr. Name chemische Formel Hauptanwendungsgebiet
Nr. 13 Kalium arsenicosum, Kaliumarsenit (KAsO2 )
Haut, Schwächezustände, Abmagerung
Nr. 14 Kalium bromatum , Kaliumbromid (KBr)
Haut und Nervensystem, Beruhigungsmittel
Nr. 15 Kalium jodatum, Kaliumjodid, Jodkalium (KJ)
Schilddrüsenmittel
Nr. 16 Lithium chloratum, Lithiumchlorid, Chlorlithium (LiCl)
gichtisch rheumatische Erkrankungen, schwere nervliche Belastungen
Nr. 17 Manganum sulfuricum, Mangansulfat (MnSO4H2O)
fördert die Aufnahme von Eisen im Körper
Nr. 18 Calcium sulfuratum, Kalziumsulfid (CaS)
Erschöpfungszustände mit Gewichtsverlust
Nr. 19 Cuprum arsenicosum, Kupferarsenit (Cu3 (AsO3)2 basisch (36,0 – 41,0% Cu, Ar 63,54))
kolikartige Schmerzen, Nierenleiden
Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum, Kalium-Aluminiumsulfat, Alaun (AlK(SO4)2 x 12H2O)
Blähungskoliken, belastetes Nervensystem
Nr. 21 Zincum chloratum, Zinkchlorid (ZnCl2)
belasteter Stoffwechsel, Menstruationsbeschwerden, Nervenkrankheiten
Nr. 22 Calcium carbonicum, Kalziumkarbonat (CaCO3)
Erschöpfungszustände, frühzeitiges Altern
Nr. 23 Natrium bicarbonicum, Natriumbikarbonat, Natron (NaHCO3)
Säureüberladung, Schlackenausscheidung
Nr. 24 Arsenum jodatum, Arsentrijodid (AsJO3)
Haut: nässende Ekzeme, jugendliche Akne
Nr. 25 Aurum Chloratum Natronatum (Na(AuCI4) H2O)
Lungenerkrankungen
Nr. 26 Selenium (Se)
Nr. 27 Kalium bichromicum (K2Cr2O7)

Einnahme der Mineralstoffe

Am besten werden die Mineralstoffe einzeln im Mund gelutscht, beziehungsweise läßt man sie im Mund zergehen. es können auch mehrere auf einmal in den Mund genommen werden. Je dringender der Körper die Mineralstoffe benötigt, umso schneller zergehen sie, oder umso süßer schmecken sie. Es kann auch beides zugleich auftreten. Die Mineralstoffe können auch im Wasser aufgelöst werden; dieses ist schluckweise zu trinken, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden muss. Es werden die Wirkstoffe über die Mund- und Rachenschleimhäute in den Körper aufgenommen. Gelangen sie in den Magen, werden sie durch die Säure verändert.

Die Mineralstoffe dürfen nicht mit Metallgegenständen in Berührung kommen, was vor allem beim Auflösen von Bedeutung ist.

Für Diabetiker ist es grundsätzlich am besten, die Mineralstoffe aufzulösen. 30 Tabletten entsprechen einer Broteinheit. In diesem Fall wird zuerst das Wasser in das Glas gegeben, dann vorsichtig die Tabletten hineingeleert und vor allem nicht umgerührt. Es gelangt dann trotzdem ein wenig Lactose in die Lösung, was aber nur in extremen Fällen von Bedeutung ist.

Dosierung der Mineralstoffe

Bei chronischen Erkrankungen werden 7 bis 10 Stück am Tag eingenommen sonst alle 2 Stunden eine Tablette im Mund zergehen gelassen.

Dr. Schüßler Mineralstoffe können nicht nur innerlich als Tabletten verwendet werden, sondern auch äußerlich in Form von Cremes, Salben oder Gelen aufgebracht werden. Aufgelöste Tabletten werden auch für Vollbäder, basische Sitz- Fuß- oder Handbäder verwendet.
Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

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Homöopathie

Was ist Homöopathie und wie wirkt sie?

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip – Similia similibus currentur Ähnliches (Krankheit) wird durch Ähnliches (Heilmittel) geheilt – und wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann im 18 Jahrhundert begründet. In seinem berühmten Selbstversuch mit Chinarinde, ein damals gängiges Mittel bei Malaria, stellte er Erstaunliches fest: Er, der Gesunde, entwickelte nach regelmäßigem Trinken einer Chinarinden-Abkochung Krankheitssymptome, die auch bei Malariakranken auftraten.

Dies bedeutet, dass eine Substanz die bei einem gesunden Menschen Krankheitssymptome hervorruft, einen kranken Menschen heilen kann, der unter den gleichen oder ähnlichen Krankheitssymptomen leidet.

Die homöopathischen Arzneistoffe regen durch feinste Reize die Selbstheilungskräfte des Organismus an.

Was sind Potenzen?

Die Ausgangsstoffe der Homöopathie kommen aus der Natur und umfassen

  • Pflanzen (z.B. Arnika,Zwiebel,Tollkirsche,…)
  • Mineralien und Metalle (z.B. Eisen)
  • Tiere (z.B. Bienengift)

Um auch höchst giftige Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwenden zu können, entwickelte Hahnemann eine speziele Methode der Verdünnung, das sogenannte Potenzieren.

Die Potenzen:

D (Dezimal) Potenz: Verdünnung 1:10

C (Centesimal) Potenz: Verdünnung 1:100

LM Potenz: Verdünnung 1:50000

Beispiel: Aconitum D30

Die Arznei wurde in 30 Potenzierungsschritten jeweils 1:10 hergestellt.

Einnahme

Die homöopathischen Mittel sind als Tropfen, Tabletten und Globuli erhältlich. Man nimmt von den einzelnen Mitteln jeweils als Einzeldosis:

Bei Jugendlichen und Erwachsenen:

5-10 Jahre: Globuli oder Tropfen, oder 1-2 Tabletten

7-13 Jahre: 5 Globuli oder Tropfen bzw. 1 Tablette

0-6 Jahre: 3 Globuli oder ½ Tablette (in etwas Wasser aufgelöst)

Die homöopathischen Mittel werden schon in der Mundschleimhaut aufgenommen. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist es empfehlenswert, das jeweilige Mittel zirka eine Minute im Mund zu behalten, beziehungsweise die Globuli oder Tabletten im Mund zergehen zu lassen.

Man nimmt ein Homöopathikum nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen, Trinken, Rauchen oder Zähneputzen, da ansonsten die Mittel weniger gut wirken.

Nebenwirkungen:

Gelegentlich kann es vorkommen, dass nach der Einnahme homöopathischer Mittel die Krankheitssymptome anfangs etwas schlimmer werden (Erstreaktion). Diese Erstreaktion ist ungefährlich, meist nur kurzzeitig und ein gutes Zeichen, da nun die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt werden.

Dann sollte man mit der nächsten Gabe des Mittels warten, bis die Erstreaktion abgeklungen ist. Danach wird sich das Allgemeinbefinden bessern und auch die Krankheitssymptome werden verschwinden.

Bleiben die Symptome bestehen, sollte man sich mit seinem homöopathischen Arzt in Verbindung setzen.

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten