Veröffentlicht am

Reisemedizin

Viele planen und sparen lange, um sich ein paar entspannende Tage leisten zu können. Gerade im Urlaub will man daher nichts von Krankheit oder Schmerzen wissen.

Aus diesem Grund sollte so eine Reise wohl vorbereitet sein. Die Marien – Apotheke berät Sie gerne in reisemedizinischen Fragen. Schauen Sie doch vorbei, wenn Sie etwas über Impfungen und die richtige Prophylaxe diverser Krankheiten in fernen Ländern wissen wollen!

Um Ihnen das Einpacken zu erleichtern haben wir folgende Reisecheckliste für Sie zusammengestellt:

  • Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden (Pille, Mittel gegen Bluthochdruck, Antidiabetika usw.)
  • Medikamente:
    • Schmerzmittel
    • Fiebersenkende Mittel
    • Nasentropfen oder –sprays
    • Hustensaft oder –tropfen
    • Mittel gegen Reisekrankheit (Kaugummi, Tabletten,..)
    • Mittel gegen Sodbrennen oder Magenverstimmung
    • Mittel gegen Durchfall
    • Mittel gegen Verstopfung
    • Antiallergika
    • Gel gegen Insektenstiche, Juckreiz
    • Gel gegen Verstauchungen, Prellungen, Blutergüsse
    • Augentropfen (gegen Entzündung, Trockenheit, Allergie)
    • Ohrentropfen (vorbeugend, bei empfindlichen Personen)
    • Mittel gegen Pilzerkrankungen
  • Wundversorgung:
    • Pflaster, Blasenpflaster
    • Wundverbände, Mulltupfer
    • Leukoplast
    • Schere
    • Sicherheitsnadel
    • Pinzette
    • Desinfektionsmittel
  • Sonstiges:
    • Fieberthermometer
    • Insektenschutz
    • Sonnenschutz, After-Sun-Pflege
    • Verhütungsmittel

Das Team der Marien – Apotheke wünscht einen schönen Urlaub und steht jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung.

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Allergieberatung

Allergien sind eine Herausforderung für den Alltag

Allergien haben sich zur Volkskrankheit Nummer 1 entwickelt. Denn bereits heute leiden 25 bis 30 Prozent aller Österreicher an einer Allergie. International geht man davon aus, dass bis 2030 jeder zweite Europäer an einer Allergie erkranken wird.

Der so genannte „Heuschnupfen“ hat sich in den Industrieländern inzwischen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Anders als der Name suggeriert, hat die Erkrankung allerdings nichts mit Heu zu tun. Die Symptome entstehen aufgrund einer allergischen Reaktion auf bestimmte Stoffe.

Allergieauslöser

Die möglichen Auslöser einer Allergie sind vielfältig und reichen von verschiedenen Pollen über Tierhaare zu Hausstaub und Schimmelpilzen. Die Gemeinsamkeit der Stoffe besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit prinzipiell für den Organismus völlig unschädlich ist, der Körper sie jedoch als Krankheitserreger einstuft und entsprechend bekämpft.
Da der Heuschnupfen sich mit zunehmender Industrialisierung immer weiter verbreitet hat und in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen kaum vorkommt, besteht die Vermutung, dass Heuschnupfen möglicherweise durch übertriebene Hygiene verursacht oder zumindest begünstigt wird.

Sehr häufig sind Allergien auf Gräserpollen, welche die Betroffenen den ganzen Sommer begleiten. Rispengräser, Flug- und Glatthafer sowie Knäuelgras stehen hier an der Spitze. Unter den Wildkräutern führen die Pollen von Beifuß, Sauerampfer und Spitzwegerich häufig zu Heuschnupfen. Die Pollen von Blumen sind schwerer und werden nicht kilometerweit durch die Luft getragen.

Doch was genau eine Allergie auslöst und warum einige Menschen schwerer davon betroffen sind als andere, ist für die Forschung nach wie vor ein Rätsel. Fest steht: Auch das Alter schützt nicht vor der Entwicklung einer Allergie. Sogar ältere Menschen können plötzlich eine Allergie entwickeln.

Der Klimawandel verändert auch die Pollen. Die gestiegenen Ozonwerte erhöhen die Unverträglichkeit von Pollen, die Erderwärmung verlängert die Phasen des Pollenflugs. Die Saison beginnt in milden Wintern in Europa bereits Ende Dezember mit der Haselnuss, im Februar schließt sich die Birke an und endet erst im Oktober mit dem Beifuß.

Am verbreitetsten unter den Allergien sind Nahrungsmittel- und Pollenallergien. Dabei entwickelt der Körper plötzlich Antikörper gegen Stoffe, die er zuvor gut vertragen hat. Unser Körper reagiert mit den bekannten Symptomen wie Juckreiz, Ausschlag, triefender Nase, aber auch Durchfall und Erbrechen. Ärzte raten, auch bei den ersten leichten Symptomen rasch einen Arzt aufzusuchen, damit aus einem Heuschnupfen kein chronisches Asthma wird.

Tipps für Allergiker:

Informieren Sie sich rechtzeitig durch einen Pollenflugkalendar (hier sollte der Link zum aktuellen Pollenflugkalender abrufbar sein) über die aktuelle Verbreitung der allergieauslösenden Stoffe. Halten Sie Notfallmedikamente bereit.

Verzichten Sie auf das Rauchen, um Ihre Atemwege nicht zusätzlich zu reizen. Experten empfehlen Allergikern während der Pollensaison mehrmals täglich zu duschen und die Kleidung vor dem Schlafengehen zu wechseln – und sie außerhalb des Zimmers zu deponieren, in dem geschlafen wird.

Neben allergiedämpfenden Mitteln beugt eine Hypersensibilisierung einer allergischen Reaktion vor. Dabei bringt der Arzt den Körper über einen längeren Zeitraum mit leichten Dosen des Allergens in Kontakt, damit er sich langsam daran gewöhnt und nicht mehr darauf reagiert.

Sie sind Allergiker? Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen Ihren individuellen abgestimmten Allergieplan zusammen.

Gönnen Sie sich ein neues Lebensgefühl und vereinbaren Sie einen Termin mit uns:

Telefon 01 479 19 70
E-Mail office@marien-apo.at

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

 
Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Schüssler Salze

Mineralstoffe nach Schüßler

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, 1821 bei Oldenburg geboren, war homöopathischer Arzt. Seine Beobachtungen am kranken Menschen und seine Erfahrung als homöopathischer Arzt machten es ihm möglich jene 12 Mineralstoffverbindungen zu finden, die für einen ungestörten Betrieb im Organismus notwendig sind.

Nach Dr. Schüßer unterscheidet man zwei Bereiche bei den Mineralstoffen, nämlich die Betriebsstoffe (Funktionsmittel) und die Baustoffe, die für den Aufbau des Körpers nötig sind und über die Nahrung aufgenommen werden.

Durch einseitige Ernährung und den verminderten Gehalt heutiger Nahrungsmittel an wichtigen Stoffen kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind für Betriebsstörungen zuständig, die durch einen Mangel innerhalb der Zelle entstehen. Solche Störungen werden durch Zufuhr des entsprechenden Mineralstoffes ruückgängig gemacht.

Damit die Zufuhr der Mineralstoffe keinen Schaden anrichten, werden diese nicht pur gegeben sondern verduünnt. Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind homöopathisch zubereitete Arzneimittel mit hoher Qualität.

Besonders empfehlenswert ist die Anwendung der Mineralstoffe als Krankheitsvorsorge und Gesundheitspflege für die ganze Familie. Für ernste Beschwerden, und wenn die Störung länger andauert, ist jedoch immer der Arzt zur Diagnoseerstellung und Betreuung des Menschen beizuziehen.

Heute kennen wir 12 Mineralstoffe nach Schüßler und 12 Erweiterungsmittel.

Mineralstoffe nach Schüßer sind:

Nr. 1 Calcium fluoratum
Beschreibung: Wichtiges Mittel für die Elastizität, bildet die Knochenhüllen, Bänderschwäche, Krampfadern, Organsenkung, Haltungsschwäche, bildet den Zahnschmelz, Nägel (sehr biegsam oder ganz hart), Schrunden, Risse in der Haut, Hornhaut,

Nr. 2 Calcium phosphoricum
Beschreibung: Bildung der Knochenzellen, blutbildend, Knochenbrüche, Zähne (innen), Muskelkrämpfe, zu schneller Pulsschlag, wichtig in der Schwangerschaft, bellender Husten (der Kinder) Bedürfnis nach pikanten Speisen: Senf, Ketchup, Geräuchertes

Nr. 3 Eisen phosphoricum
Beschreibung: Transportschiff im Körper – besonders für den Sauerstoff, beugt dem Muskelkater vor, niedriges Fieber, das Mittel fü Entzündungen, das Mittel für die erste Hilfe; klopfende, pochende, hitzige Schmerzen, Müdigkeit, Konzentration
Anmerkung: Kaffee, Tee und das Theobromin im Kakao verbrauchen viel von Nummer 3.

Nr. 4 Kalium chloratum
Beschreibung: Drüsenbetriebsstoff, weiche Schwellungen, zu dickes Blut, Couperose, Besenreiser, Hautgrieß, schleimiger Husten, nach Impfungen und medikamentöser Behandlung
Anmerkung: elektromagnütische Belastungen und Milchprodukte verbrauchen viel von Nummer 4

Nr. 5 Kalium phosphoricum
Beschreibung: Energiesalz und fürs „Gehirnschmalz“ (lezithinbindend), Fiebermittel ab 38,5°, wirkt antiseptisch, Zahnfleischbluten (lange Zahnhälse), Mundgeruch – trotz Zähneputzen, Platzangst (traut sich nicht allein über einen großen leeren Platz gehen)

Nr. 6 Kalium sulfuricum
Beschreibung: Dieser Mineralstoff bindet den Sauerstoff in der Zelle. Ein Mangel an diesem hat ein übersteigertes Bedürfnis nach frischer Luft zur Folge. Lufthunger, Claustrophobie, bei Abschuppungsprozessen der Haut, Völlegefühl nach dem Essen, Darmpilz, vorhandener Muskelkater

Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Beschreibung: Für die unwillkürlichen Körperfunktionen (z.B. Herz, Nerven, und Druüsen), Verlegenheitsröte, Kopfschmerzen, bei kolikartigen Beschwerden, Gase austreibend, entkrampfend, Menstruationsbeschwerden, wehenunterstützend, Schokoholiker haben einen großen Magnesiummangel

Nr. 8 Natrium chloratum
Beschreibung: Entgiftend, bildet den Schleimstoff, macht Fremdstoffe unschädlich und ausscheidungsfähig, Insektenstiche, Allergien, Verbrennungen, Fließschnupfen, Bluthochdruck (nie auf Medikamente verzichten), Schlundbrennen (wenn’s heraufbrennt), Gelenke knacken.

Nr. 9 Natrium phosphoricum
Beschreibung: Entsäuernd, reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper, regt den Stoffwechsel an, bei Müdigkeit und großer Mattigkeit, Akne, Pickel, verstopfte Talgdrüsen, fettes und „trockenes“ Haar, Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Heißhunger, Sodbrennen (wenn’s unten brennt)

Nr. 10 Natrium sulfuricum
Beschreibung: Entschlackend, fördert die Ausscheidung von verschlackten, abbaunotwendigen Gewebeteilen (entzieht den Schlacken das Wasser), die Leber baut mit Hilfe dieses Mineralstoffes Gifte in unschädliche Stoffe um, Fieberblasen, Herpes, Tränensäcke, geschwollene Beine und Hände oder Finger, Erfrierungen (Salbe)

Nr. 11 Silicea
Beschreibung: Baut das Bindegewebe auf bezüglich der Brüchigkeit, Bestandteil von Haaren, Nägeln, Nerven („Nerverl“), bei Bluterguß, blauen Flecken, Lichtempfindlichkeit, unangenehm riechender Schweiß, Leistenbruch, gereizte Nerven, Lärmempfindlichkeit, Zuckungen der Augenlider oder von Muskeln, Schwangerschaftsstreifen

Nr. 12 Calcium sulfuricum
Beschreibung: Chronische Eiterungen – baut Eiter überraschend schnell ab, Gicht, Rheuma, Angina

Erweiterungsmittel sind:

12 Erweiterungsmittel wurden bei der Weiterentwicklung der Heilweise gefunden

Nr. Name chemische Formel Hauptanwendungsgebiet
Nr. 13 Kalium arsenicosum, Kaliumarsenit (KAsO2 )
Haut, Schwächezustände, Abmagerung
Nr. 14 Kalium bromatum , Kaliumbromid (KBr)
Haut und Nervensystem, Beruhigungsmittel
Nr. 15 Kalium jodatum, Kaliumjodid, Jodkalium (KJ)
Schilddrüsenmittel
Nr. 16 Lithium chloratum, Lithiumchlorid, Chlorlithium (LiCl)
gichtisch rheumatische Erkrankungen, schwere nervliche Belastungen
Nr. 17 Manganum sulfuricum, Mangansulfat (MnSO4H2O)
fördert die Aufnahme von Eisen im Körper
Nr. 18 Calcium sulfuratum, Kalziumsulfid (CaS)
Erschöpfungszustände mit Gewichtsverlust
Nr. 19 Cuprum arsenicosum, Kupferarsenit (Cu3 (AsO3)2 basisch (36,0 – 41,0% Cu, Ar 63,54))
kolikartige Schmerzen, Nierenleiden
Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum, Kalium-Aluminiumsulfat, Alaun (AlK(SO4)2 x 12H2O)
Blähungskoliken, belastetes Nervensystem
Nr. 21 Zincum chloratum, Zinkchlorid (ZnCl2)
belasteter Stoffwechsel, Menstruationsbeschwerden, Nervenkrankheiten
Nr. 22 Calcium carbonicum, Kalziumkarbonat (CaCO3)
Erschöpfungszustände, frühzeitiges Altern
Nr. 23 Natrium bicarbonicum, Natriumbikarbonat, Natron (NaHCO3)
Säureüberladung, Schlackenausscheidung
Nr. 24 Arsenum jodatum, Arsentrijodid (AsJO3)
Haut: nässende Ekzeme, jugendliche Akne
Nr. 25 Aurum Chloratum Natronatum (Na(AuCI4) H2O)
Lungenerkrankungen
Nr. 26 Selenium (Se)
Nr. 27 Kalium bichromicum (K2Cr2O7)

Einnahme der Mineralstoffe

Am besten werden die Mineralstoffe einzeln im Mund gelutscht, beziehungsweise läßt man sie im Mund zergehen. es können auch mehrere auf einmal in den Mund genommen werden. Je dringender der Körper die Mineralstoffe benötigt, umso schneller zergehen sie, oder umso süßer schmecken sie. Es kann auch beides zugleich auftreten. Die Mineralstoffe können auch im Wasser aufgelöst werden; dieses ist schluckweise zu trinken, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden muss. Es werden die Wirkstoffe über die Mund- und Rachenschleimhäute in den Körper aufgenommen. Gelangen sie in den Magen, werden sie durch die Säure verändert.

Die Mineralstoffe dürfen nicht mit Metallgegenständen in Berührung kommen, was vor allem beim Auflösen von Bedeutung ist.

Für Diabetiker ist es grundsätzlich am besten, die Mineralstoffe aufzulösen. 30 Tabletten entsprechen einer Broteinheit. In diesem Fall wird zuerst das Wasser in das Glas gegeben, dann vorsichtig die Tabletten hineingeleert und vor allem nicht umgerührt. Es gelangt dann trotzdem ein wenig Lactose in die Lösung, was aber nur in extremen Fällen von Bedeutung ist.

Dosierung der Mineralstoffe

Bei chronischen Erkrankungen werden 7 bis 10 Stück am Tag eingenommen sonst alle 2 Stunden eine Tablette im Mund zergehen gelassen.

Dr. Schüßler Mineralstoffe können nicht nur innerlich als Tabletten verwendet werden, sondern auch äußerlich in Form von Cremes, Salben oder Gelen aufgebracht werden. Aufgelöste Tabletten werden auch für Vollbäder, basische Sitz- Fuß- oder Handbäder verwendet.
Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Homöopathie

Was ist Homöopathie und wie wirkt sie?

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip – Similia similibus currentur Ähnliches (Krankheit) wird durch Ähnliches (Heilmittel) geheilt – und wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann im 18 Jahrhundert begründet. In seinem berühmten Selbstversuch mit Chinarinde, ein damals gängiges Mittel bei Malaria, stellte er Erstaunliches fest: Er, der Gesunde, entwickelte nach regelmäßigem Trinken einer Chinarinden-Abkochung Krankheitssymptome, die auch bei Malariakranken auftraten.

Dies bedeutet, dass eine Substanz die bei einem gesunden Menschen Krankheitssymptome hervorruft, einen kranken Menschen heilen kann, der unter den gleichen oder ähnlichen Krankheitssymptomen leidet.

Die homöopathischen Arzneistoffe regen durch feinste Reize die Selbstheilungskräfte des Organismus an.

Was sind Potenzen?

Die Ausgangsstoffe der Homöopathie kommen aus der Natur und umfassen

  • Pflanzen (z.B. Arnika,Zwiebel,Tollkirsche,…)
  • Mineralien und Metalle (z.B. Eisen)
  • Tiere (z.B. Bienengift)

Um auch höchst giftige Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwenden zu können, entwickelte Hahnemann eine speziele Methode der Verdünnung, das sogenannte Potenzieren.

Die Potenzen:

D (Dezimal) Potenz: Verdünnung 1:10

C (Centesimal) Potenz: Verdünnung 1:100

LM Potenz: Verdünnung 1:50000

Beispiel: Aconitum D30

Die Arznei wurde in 30 Potenzierungsschritten jeweils 1:10 hergestellt.

Einnahme

Die homöopathischen Mittel sind als Tropfen, Tabletten und Globuli erhältlich. Man nimmt von den einzelnen Mitteln jeweils als Einzeldosis:

Bei Jugendlichen und Erwachsenen:

5-10 Jahre: Globuli oder Tropfen, oder 1-2 Tabletten

7-13 Jahre: 5 Globuli oder Tropfen bzw. 1 Tablette

0-6 Jahre: 3 Globuli oder ½ Tablette (in etwas Wasser aufgelöst)

Die homöopathischen Mittel werden schon in der Mundschleimhaut aufgenommen. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist es empfehlenswert, das jeweilige Mittel zirka eine Minute im Mund zu behalten, beziehungsweise die Globuli oder Tabletten im Mund zergehen zu lassen.

Man nimmt ein Homöopathikum nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen, Trinken, Rauchen oder Zähneputzen, da ansonsten die Mittel weniger gut wirken.

Nebenwirkungen:

Gelegentlich kann es vorkommen, dass nach der Einnahme homöopathischer Mittel die Krankheitssymptome anfangs etwas schlimmer werden (Erstreaktion). Diese Erstreaktion ist ungefährlich, meist nur kurzzeitig und ein gutes Zeichen, da nun die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt werden.

Dann sollte man mit der nächsten Gabe des Mittels warten, bis die Erstreaktion abgeklungen ist. Danach wird sich das Allgemeinbefinden bessern und auch die Krankheitssymptome werden verschwinden.

Bleiben die Symptome bestehen, sollte man sich mit seinem homöopathischen Arzt in Verbindung setzen.

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Diabetes

Der Ausdruck stammt aus dem Lateinischen bzw. Griechischen und bedeutet soviel wie honigsüßer Durchfluss (lat.: mellitus = honigsüß; griech.: Diabetes = Durchfluss).

Man unterscheidet 2 Typen von Diabetes:

  • Diabetes Typ 1: in diesem Fall kann der Körper nicht genug eigenes Insulin bilden.
  • Diabetes Typ 2: hier kann das zur Genüge vorhandene Insulin nicht ausreichend wirken (es besteht eine gewisse Insulinresistenz).

Weltweit leiden ca. 160 Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Bis zum Jahr 2010 werden es über 210 Millionen sein! Typ 2 Diabetiker haben hier den weitaus größten Anteil, nämlich ca. 90 Prozent!

In Österreich sind zurzeit ungefähr 7-8 Prozent der Erwachsenen an Diabetes erkrankt, wobei man zusätzlich eine Dunkelziffer in gleicher Höhe annimmt.

Was ist so schlimm an Diabetes mellitus?

Diese Erkrankung ist heimtückisch, denn sie tut nicht weh. Viele Menschen merken nicht, dass sie einen erhöhten Blutzuckerspiegel haben. Eigentlich fühlt man sich relativ „normal“, auch wenn man einen erhöhten Wert hat. Aus diesem Grund bleibt der Typ 2 Diabetes bei älteren Menschen häufig lange unentdeckt.

Heimtückisch ist diese Krankheit vor allem auch deswegen, weil ein schlecht oder gar nicht eingestellter Diabetes nach mehreren Jahren zu Folgekomplikationen (den so genannten Spätschäden) führt.

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

 

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Senioreninformation

WIE SIE GESUND UND MIT FREUDE ÄLTER WERDEN.

Ernähung

Diese spielt gerade bei älteren Personen eine sehr wichtige Rolle. Fehlernährung kann sowohl zu Übergewicht als auch zu Untergewicht führen.

Prinzipiell kommt es zu folgenden altersbedingten Veränderungen:

  • Abnahme der Muskelmasse
  • Zunahme der Fettmasse
  • Abnahme des Gesamtwasseranteils im Körper

Diese Veränderungen beeinflussen unter anderem Muskelfunktion, Beweglichkeit, Lungenfunktion, Herzfunktion und Immunität. Außerdem benötigt der Organismus mit zunehmendem Alter immer weniger Energie (Nahrung), da meist auch die körperliche Aktivität abnimmt. So lässt sich leicht erklären, warum jemand im Alter leichter zunimmt als in jungen Jahren.

Übergewicht

Zur Ermittlung von Übergewicht wird heute hauptsächlich der BMI (Body Mass Index) herangezogen, der Körpergröße und Körpergewicht in Relation stellt. Der Grenzwert liegt bei einem BMI von 30. Höhere Werte deuten oft auf Adipositas (Fettsucht) hin.

Übergewicht… hat als Ursache meist ein Ungleichgewicht zwischen zugeführter (Essen) und verbrauchter Energie (Bewegung), erhöht die Neigung zu Insulinresistenz (Vorstufe von Alterszucker), kann andere Krankheiten verstärken, kann auch durch falsche oder mangelhafte Ernährung hervorgerufen sein.

Untergewicht

Untergewicht stellt sich häufig allmählich durch Appetitabnahme ein. Probleme stellt vor allem eine Mangelernährung mit Unterversorgung an essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen dar.

Die Behandlung ist relativ einfach. Mit häufigeren, aber kleineren Mahlzeiten lässt sich sehr gut die aufgenommene Nahrungsmenge erhöhen. Sollte diese Maßnahme nicht genügen, bekommen Sie in der Apotheke Aufbaunahrungen in verschiedensten Zusammensetzungen und Geschmacksrichtungen.

Ernährungsprobleme

1-Personen-Haushalt: Vielen allein lebenden Menschen fehlt die Lust am Kochen, bzw. wenn gekocht wird, werden oft dieselben Speisen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen gegessen. Ein häufiges Aufwärmen des Essens verringert einerseits die wertvollen Inhaltsstoffe, andererseits sollte der Speiseplan auch möglichst abwechslungsreich sein.

Vitaminaufnahme: Da im Alter die Darmdurchblutung abnimmt, werden manche Nahrungsinhaltsstoffe (z. B. Vitamine) nicht mehr so leicht aufgenommen.

Verstopfung (Obstipation): Als „normalen“ Stuhlgang bezeichnet man den 2 – 3 x täglichen bis 2 x wöchentlichen Gang zur Toilette. Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die nicht verdaut werden, die Darmtätigkeit anregen und durch Wasserbindung den Stuhl weich machen. Daher ist es wichtig, auf ballaststoffreiche Nahrung (Obst, Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide) zu achten. Nicht zu empfehlen sind zuckerhältige Mehlspeisen, Weißbrot, Weißmehlprodukte, Milchprodukte und Fleisch.

Trinkgewohnheiten: Je älter man wird, umso geringer ist das Durstgefühl. Sehr häufig kommt es vor, dass ältere Personen im wahrsten Sinne des Wortes „austrocknen“. Als gesunde Richtlinie gilt eine Flüssigkeitsaufnahme von ca. 1,5 l in Form von Tee, Wasser, Fruchtsaft, Milch, wenig gesalzener Suppe oder Obst. Vorsicht ist bei Kaffee, Schwarz- und Grüntee geboten, da sie wiederum die Wasserausscheidung erhöhen. Diese sollten daher nicht in zu großen Mengen getrunken werden.

Ernähungstipps für Senioren

  • Mindestens eine warme (möglichst frisch gekochte) Mahlzeit am Tag essen.
  • Mehrmals (3 – 5 x) täglich kleinere Portionen essen.
  • Bewegung … hebt die Stimmung. tut der Verdauung gut. unterstützt die Gewichtskontrolle. kann helfen, Kontakte zu knüpfen.
  • Die Energiezufuhr sollte ca. 2.200 kcal pro Tag betragen, wobei sie je nach Körpergröße, Gewicht und körperlicher Aktivität stark schwanken kann.
  • Essen Sie leichte Vollwertkost. Vorsicht aber bei Unverträglichkeiten und zu festen Speisen (Prothesenträger).
  • Empfohlene Nahrungszusammensetzung: 15 % Eiweiß (Milchprodukte, Fisch, Hülsenfrüchte, Fleisch), 30 % Fett (hochwertige Pflanzenöle), Vorsicht vor versteckten Fetten in Wurst und Käse, 55 % Kohlenhydrate (Vollkorngetreide)
  • Ernährungsbroschüren „ISS DICH GESUND“ erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Bewegung

Bewegung ist das Um- und Auf, um seinen Körper fit zu halten. Für Senioren eignen sich besonders die folgenden Sportarten:

  • Schwimmen
  • Walking (flottes Gehen)
  • Jogging (langsames Laufen)
  • Radfahren
  • Wandern
  • Gymnastik.

Hier ist nicht mehr die Schnelligkeit oder der Kampfgeist gefragt, sondern Ausdauer und auch Kraft sollen trainiert werden. Außerdem ist es auch relativ leicht, sich einer gleichgesinnten Gruppe anzuschließen oder gemeinsam mit Partner oder Freunden einen sportlichen Tag zu verbringen. Sollte Ihnen Ihr Arzt aufgrund von Übergewicht zu einem Bewegungsprogramm geraten haben, versuchen Sie nicht, zu hohe Ziele anzustreben. Bemühen Sie sich die Art von Sport auszusuchen, die Ihnen auch tatsächlich Spaß machen wird.

Die ersten Schritte zu mehr Bewegung sind:

Der Verzicht auf das Auto bei kürzeren Wegstrecken.
Das Treppensteigen anstelle von Aufzugfahren.
Der tägliche Spaziergang (15 – 30 Minuten). Aller Anfang ist schwer, aber es zahlt sich zu jeder Zeit aus, mit einem Bewegungsprogramm zu beginnen!

Metabolisches Syndrom

Das „Metabolische Syndrom“ ist ein Überbegriff für das gemeinsame Auftreten von mehreren Stoffwechselerkrankungen.

  • Übergewicht und Insulinresistenz
  • Blutzucker (Diabetes Typ 2)
  • Erhöhte Blutfette (Cholesterin, Triglyzeride)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)

Dabei können die einzelnen Krankheiten unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die stille Gefahr bei diesem Krankheitsquartett ist die Veränderung der Blutgefäße, die wiederum zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder ähnlichen Verschlusskrankheiten führen kann, und die nicht selten tödlich endet.

Die spürbaren körperlichen Warnsignale – mit Ausnahme von Übergewicht – sind nicht sehr ausgeprägt. Kaum jemand bemerkt erhöhte Blutzucker- oder Blutfettwerte. Daher ist es besonders wichtig im eigenen Interesse regelmäßige Kontrollen durchzuführen. So ist es möglich, gegen jede einzelne der Krankheiten anzukämpfen.

In der Apotheke können Sie…

  • Ihre Blutdruckwerte bestimmen lassen.
  • nach Abgabe eines Blutstropfens aus dem Finger Ihren Gesamtcholesterinwert und Ihren Blutzucker bestimmen lassen.
  • Ihr Körpergewicht kontrollieren lassen.

Bei einer INSULINRESISTENZ beginnen die Körperzellen allmählich auf das körpereigene Hormon Insulin weniger stark anzusprechen. Als Reaktion darauf schüttet die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin ins Blut aus. Dieses vermehrte Insulin im Blut erhöht wiederum das Hungergefühl. Genau an diesem Punkt kann man durch vermehrte körperliche Aktivität den Kreislauf sinnvoll unterbrechen.

Altersdiabetes – Diabetes Typ 2

siehe auch Diabetes

Die Messung des Nüchternblutzuckers sollte einen Wert unter 110 mg Glucose/dl ergeben, ansonsten spricht man bereits von diabetischen Werten, die ärztlich abgeklärt werden müssten.

Blutfette

Ein erhöhtes Gesamtcholesterin und vor allem erhöhtes LDL-Cholesterin sind Anzeichen dafür, dass eine Fettstoffwechselstörung vorliegt. Diese stellt wiederum ein erhöhtes Risiko für Gefäßverkalkung (Atherosklerose) dar. Die Richtwerte für Erwachsene (über 18 Jahren) liegen unter 160 mg/dl Gesamtcholesterin bzw. unter 100 mg/dl LDL-Cholesterin.

Schlaganfall

Der Schlaganfall zählt in der westlichen Welt zu einer der häufigsten Todesursachen. Betroffen sind sehr oft Personen über 65 Jahre. Auch wenn er nicht immer tödlich ausgehen muss, so sind doch die Folgen eines Schlaganfalls sehr unangenehm:

  • Lähmungen
  • Depressionen
  • Sprachstörungen
  • Abhängigkeit von der Umwelt.

Als Risikofaktoren für einen Schlaganfall gelten:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht
  • Erhöhte Blutfette (in Summe = metabolisches Syndrom)
  • Vorhofflimmern
  • Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Mangel an körperlicher Bewegung
  • Orale Kontrazeptiva (Pille)
  • Familiäre Disposition

Vorbeugende Maßnahmen:

Reduktion oder Ausschluss möglichst vieler Risikofaktoren (= Primärprävention)
Medikamentöse Prävention (= Sekundärprävention)

Vergesslichkeit – Alzheimer

Nicht jedes Vergessen ist Alzheimer. Jeder Mensch vergisst manchmal etwas, und das ist ganz normal. Hier ein kurzer Test zur Feststellung, ob Ihr Vergessen „normal“ ist:

  1. Vergessen Sie auch kurz zurückliegende Ereignisse?
  2. Vergessen Sie alltägliche Verrichtungen immer häufiger?
  3. Haben Sie Schwierigkeiten bei der Verwendung einfacher Wörter?
  4. Finden Sie einen Ort in vertrauter Umgebung nicht?
  5. Fühlen Sie sich beim Umgang mit Zahlen (bei Abrechnungen oder Bankgeschäften) überfordert?
  6. Finden Sie manchmal Gegenstände an völlig „falschen“ Plätzen wieder?
  7. Leiden Sie unter plötzlichen, unmotivierten Stimmungsschwankungen?
  8. Sind Sie übervorsichtig, misstrauisch oder manchmal reizbar?
  9. Fühlen Sie sich – besonders morgens – häufig lustlos und deprimiert?
  10. Ärgern Sie sich über Ihr nachlassendes Gedächtnis?

Haben Sie mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet, brauchen Sie nicht beunruhigt sein, sollten aber dennoch mit dem Arzt Ihres Vertrauens darüber sprechen.

Vitalität

Viele ältere Menschen spüren eine reduzierte Vitalität durch Konzentrationsschwäche, Nachlassen der Merkfähigkeit, Nervosität, Leistungsabfall oder erhöhte Infektanfälligkeit. Speziell für Senioren wurden sowohl Nahrungs- als auch Arzneimittel entwickelt, die den Alltag etwas erleichtern sollen.

Ginkgo biloba: fördert vor allem die Gehirndurchblutung und ist eines der Mittel der Wahl bei zunehmender Vergesslichkeit.

Ginseng: hat aktivierende Wirkung und wird gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit angewendet.

Lecithin: ist das Lebenselixier für Geist und Körper. Es hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge und senkt zusätzlich auch noch erhöhte Cholesterinwerte.

Vitamine: werden gerade mit zunehmendem Alter immer mehr gebraucht. Da der Körper bestimmte Vitamine und Mineralstoffe nicht mehr so gut aufnimmt, sollte die Zufuhr erhöht werden.

Impfungen für Senioren

siehe impfen

Für Personen ab 60 Jahren sind folgende Impfungen besonders zu empfehlen:

Grippeimpfung 1 x jährlich (am besten im September oder Oktober)

Pneumokokkenimpfung (gegen bakterielle Lungenentzündung) alle 5 Jahre

Lustlosigkeit – Altersdepression

Etwa 15 % aller Menschen über 65 leiden an einer Form der Depression. Leider wird diese nicht immer als solche erkannt.

Ursachen sind Veränderungen im sozialen Umfeld und zunehmende körperliche Beschwerden.

Vorboten, Anzeichen, Symptome:

  • starkes Traurigkeitsgefühl, Interesselosigkeit, Verlust der Lebenskraft, Abnahme von Antriebskraft und Motivation
  • Unerklärliche Müdigkeit und Mattigkeit – auch einfache Tätigkeiten werden als anstrengend und belastend empfunden.
  • Schlafstörungen
  • Appetit- und Gewichtsverlust
  • Minderwertigkeitsgefühle, Rückzug aus der Gesellschaft
  • Selbstmordgedanken

Vor allem bei älteren Menschen kommen noch übersteigerte Sorgen und Ängste hinzu.

Die „dreibeinige“ Behandlung:

Antidepressiva: tägliche Einnahme über mindestens 4 – 6 Monate. Achtung: Die Wirkung tritt erst nach ca. 14 Tagen ein.
Psychotherapeutische Gespräche helfen, Wege zur Problembewältigung zu finden.
Psychosoziale Hilfen: Kontakte, Gespräche, Bewegung und richtige Ernährung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

INKONTINENZ

HORMONE

OSTEOPOROSE

PARKINSON

Empfehlungen zur Arzneimitteleinnahme für Senioren

  • Oft genügt eine geringere als die übliche Dosis.
  • Arzneimittel-Wechselwirkungen beachten.
  • Arzneimittel-Nebenwirkungen beachten (z. B. Inkontinenz, Verstopfung,…).

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

 

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Schwangerschaft

Sinnvoll ist auch eine vorbeugende Einnahme von 400 mcg Folsäure. Hierbei handelt es sich um ein Vitamin der B-Gruppe, das vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen für die Zellneubildung benötigt wird.

Leider ist die Folsäure licht- und wärmeempfindlich, sodaß der tägliche Bedarf durch Nahrungsmittel (wie dunkelgrünes Gemüse, Kartoffeln, Salate, Früchte, Weizenkeime, Vollkornprodukte, Nüsse) nicht immer ausreichend gedeckt ist. Ein Folsäuremangel zu Beginn der Schwangerschaft kann zu einer massiven Behinderung des Kindes (z. B. offener Rücken) führen. Falls Sie bisher hormonell (Pille, Hormonspirale, -ring, -pflaster) verhütet haben, ist Ihr Folsäurespiegel wahrscheinlich zu niedrig, da die Hormone die Aufnahme des Vitamins verringern.

Die Folsäure ist übrigens wasserlöslich, d. h. Sie können dieses lebenswichtige Vitamin nicht überdosieren. Ein Überschuß wird mit dem Harn ausgeschieden. In der Apotheke bekommen Sie rezeptfrei spezielle Arznei- oder Nahrungsergänzungsmittel zur Einnahme vor einer geplanten Schwangerschaft.

Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft kann ebenfalls zu schweren Entwicklungsstörungen des Kindes führen. Daher sollte jede gebärfähige Frau, die normalerweise als Kind oder während ihrer Schulzeit gegen Röteln geimpft wurde, vor einer geplanten Schwangerschaft überprüfen lassen, ob sie genügend Antikörper gegen das Rötelnvirus besitzt. Dafür ist eine Blutabnahme notwendig. Sollte das Testergebnis einen zu geringen Impfschutz ergeben, so ist eine weitere Auffrischungsimpfung zu empfehlen. Allerdings ist zu beachten, dass nach einer Rötelnimpfung mindestens 3 Monate sicher verhütet werden muß, um mögliche Impffolgen zu vermeiden.

Wie eine Frau ihre fruchtbaren Tage bestimmen kann

Eine Frau ist nur sehr kurze Zeit während ihres Zyklus empfängnisbereit. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bei den meisten Paaren, die sich ein Kind wünschen, schon nach 5 bis 12 Monaten Nachwuchs ankündigt. Dieser Zeitraum ist durchaus als normal anzusehen und muß keinesfalls auf Unfruchtbarkeit hinweisen. Ein bisschen kann eine Frau natürlich nachhelfen, indem sie ihren Zyklus beobachtet. Dieser zählt meist zwischen 25 und 35 Tagen. Der Zyklusbeginn entspricht dem ersten Tag der Regel. Der Eisprung findet normalerweise nach 14 bis 18 Tagen (Zyklusmitte) statt, wobei es auch hier immer wieder zu Veränderungen kommen kann. Bei Kinderwunsch ist es sinnvoll vor allem während dieser Tage Geschlechtsverkehr zu haben. Glücklicherweise überleben die männlichen Spermien in der Scheide bis zu wenigen Tagen, sodaß die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit wieder etwas erhöht wird.

Sollte eine Frau – bedingt durch unregelmäßige oder sehr verschieden lange Zyklen – Schwierigkeiten haben, ihre fruchtbaren Tage einzugrenzen, helfen sogenannte Fruchtbarkeitstests aus der Apotheke. Über 5 Tage wird die Konzentration jenes Hormons im Harn bestimmt, das den Eisprung auslöst. So ist es möglich die fruchtbarsten Tage im Zyklus vorauszusagen.

In der Apotheke haben wir für Sie auch noch andere Testgeräte, die sowohl zur Verhütung als auch zur Kinderplanung verwendet werden können.

Schwangerschaft

Das erste Anzeichen für eine bestehende Schwangerschaft ist im Normalfall die ausbleibende Regelblutung. Die beste Bestätigung dieser Vermutung bietet ein Schwangerschaftstest, der ab dem Zeitpunkt der erwarteten Regel aussagekräftige Ergebnisse zeigt.
Mit Pre- oder Frühtests können bereits zehn Tage nach der Befruchtung (d. h. frühestens 4 bis 5 Tage vor der erwarteten Regel) geringe Mengen von HCG (=Schwangerschaftshormon) nachgewiesen werden, so ist es möglich bereits etwas früher eine Schwangerschaft festzustellen.

Empfehlungen für die Schwangerschaft:

  • Schalten Sie einen Gang zurück. Vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft spüren die meisten Frauen eine lähmende Müdigkeit, die den Alltag oft erschwert. Dieses natürliche Körperzeichen zeigt allerdings auch, dass Sie gerade jetzt mehr Ruhe benötigen.
  • Achten Sie auf genügend Vitamine. Neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ist es sinnvoll, wenn Sie noch ein Multivitaminpräparat einnehmen, das speziell auf die Bedürfnisse einer Schwangeren abgestimmt ist. Vor allem der Folsäurebedarf sollte in jedem Fall gedeckt sein.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Genussmittel. Oft vergeht der werdenden Mutter ohnehin die Lust auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten. Diese natürliche Abneigung ist eine gute Abwehrreaktion des Körpers gegen schädliche Gifte.
  • Machen Sie Bewegung und Sport. Regelmäßige sportliche Betätigung während der Schwangerschaft kann sich durchaus positiv auswirken. Allerdings sollten Sie auf besonders riskante Sportarten mit Sturzgefahr lieber verzichten. Wenn Sie auf Ihren Körper hören, werden Sie genau merken, wie viel Bewegung Ihnen gut tut. Wichtig ist auch, dass Sie vor und nach dem Sport genügend trinken.

Medikamente und sonstige Mittel in der Schwangerschaft:

Prinzipiell sollten Arzneimittel nur äußerst beschränkt und immer erst nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker eingenommen werden.

Übelkeit und Erbrechen

Nicht alle schwangeren Frauen werden von (morgendlicher) Übelkeit und/oder Erbrechen geplagt. Meist vergehen diese Symptome nach der 12. – 14. Schwangerschaftswoche von selbst. Um die ersten Monate aber leichter zu „überstehen“, gibt es auch hier einige nützliche Tipps:

  • Essen Sie noch vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit.
  • Essen Sie öfter, aber dafür kleinere Portionen.
  • Sea-Bands (Akupressur-Bänder) für die Handgelenke bringen möglicherweise Erleichterung.
  • Die Homöopathie bietet eine Reihe von Arzneien, die ohne Bedenken in der Schwangerschaft verwendet werden können.

Sodbrennen

Sodbrennen ist ein häufiges Problem vor allem in der 2. Schwangerschaftshälfte. Oft kommt das „Saure Aufstoßen“ dadurch zustande, dass der Magen durch das wachsende Kind nach oben geschoben wird. Erstens kann er so weniger Nahrung aufnehmen, und zweitens läuft dadurch der Mageninhalt leicht in die Speiseröhre zurück.

  • Auch hier gilt es, öfters kleinere Portionen zu essen.
  • Schlafen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper. Sie können auch ohne Bedenken ein Antazidum (Arzneimittel gegen die Magenübersäuerung) einnehmen, das sogar noch mit knochenaufbauendem Calcium kombiniert ist.

Krampfadern und Ödeme (Wasseransammlungen)

Hier können Sie folgende Ratschläge befolgen:

  • Wechselduschen
  • Schwimmen
  • Bewegung
  • Beinmassagen
  • Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt
  • Stützstrümpfe
  • Einnahme von Rosskastanien- oder Weinlaubextrakt

Verstopfung (Obstipation)

Verstopfung zählt ebenfalls zu den häufigeren Schwangerschaftsleiden. Prinzipiell ist die Einnahme von Abführmitteln nicht anzuraten. Daher sind zuerst folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • ausreichende Bewegung
  • ballaststoffreiche Ernährung (Obst, Gemüse, Vollkornprodukte)
  • viel Trinken (mind. 2 Liter pro Tag)
  • Leinsamen 2 – 3 x täglich 1 Eßlöffel mit viel FlüssigkeitWenn alles bisherige nicht genügend hilft:
  • Lactulose 1 – 2 x täglich 1 Eßlöffel oder
  • Bisacodyl 10 – 15 mg oral

Schwangerschaftsstreifen

Diese entstehen bei fast allen schwangeren Frauen. Betroffen sind Bauch, Hüften, Brüste, und ev. Oberschenkel bzw. Oberarme. Die Streifen entstehen durch die schnelle Gewichtszunahme, bei gleichzeitig zu geringer Hautelastizität. Spezielle Lotionen, Cremes oder Öle können die unschönen Veränderungen zumindest in Grenzen halten, wenn sie regelmäßig angewendet werden. Außerdem erhöhen auch Wechselduschen,Trockenbürstenmassagen und Bewegung die Hautdurchblutung, wodurch ebenfalls ein positiver Effekt auf die Hautelastizität zu erwarten ist.

Zahnprobleme

Zähne und Zahnfleisch sind in der Schwangerschaft besonders gefährdet, da werdende Mütter leichter Karies bekommen. Das liegt hauptsächlich daran, dass durch die hormonelle Umstellung die Zusammensetzung des Speichels verändert wird. Außerdem leiden viele Schwangere unter Zahnfleischbluten. Gerade jetzt ist eine sehr gründliche Zahnpflege wichtig. Manche Zahnärzte empfehlen ihren Patientinnen auch das Lutschen von Fluortabletten, die den Zahnschmelz schützen sollen.
Schlaflosigkeit

Hier kann Ihnen eine guter Schlaftee helfen.

Geburtsvorbereitung

Ab der 30. Schwangerschaftswoche können Sie sich aktiv auf die Geburt Ihres Kindes vorbereiten. Dabei können wir Ihnen Folgendes empfehlen: Geburtsvorbereitungstee
Homöopathie

Dammmassage mit speziellen Ölen

Beckenbodenübungen (Geburtsvorbereitungskurs)

Stillzeit

Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Neugeborenes. Neben wichtigen Nahrungsbestandteilen ist das Kind auch mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Außerdem bekommt Ihr Baby über die Muttermilch zusätzlich Abwehrstoffe gegen viele Infektionskrankheiten. Zur Förderung der Milchmenge, trinken Sie am besten Milchbildungstee und/oder Himbeersaft. Auch während der Stillperiode gibt es Probleme:

Haarausfall
Dieser tritt meist erst 2 – 4 Monate nach der Entbindung auf und ist zum Großteil auf die massive hormonelle Umstellung zurückzuführen. Spezielle Medikamente, die auch in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden dürfen, festigen den Haarwuchs wieder.

Brustentzündung (Mastitis)
Eine leichte Brustentzündung ist noch kein Grund, mit dem Stillen aufzuhören. Oft genügen Topfenwickel, die angenehme Kühlung bringen und gleichzeitig entzündungshemmend wirken. Bei stärkeren Entzündungen ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen, der wahrscheinlich Bettruhe und ev. Antibiotika verordnen wird.

Blähungen
Hier sind wohl eher die des Kindes gemeint, die den Eltern oft schlaflose Nächte bereiten. Nützliche Tipps:

Tee gegen Blähungen für Mutter und Kind
Tropfen gegen Blähungen für das Baby
Kümmelzäpfchen wirken wahre Wunder
Genügend große Zeitabstände (ca. 3 Stunden) zwischen den einzelnen Stillmahlzeiten einhalten, damit das Baby die vorige Mahlzeit auch verdauen kann.

Zeitnot

Sie kommen vor lauter Baby und Stillen nicht zum Essen? Diese „Stillkugeln“ sind gesund, spenden Energie, können auf Vorrat hergestellt und im Kühlschrank gelagert werden.

  • 1 kg Weizen, Gerste und Hafer mischen, grob schroten, in einer Pfanne braun anrösten,
  • 300 g gekochten Vollkornreis,
  • 350 g kalte Butter und
  • 1 Glas Wasser zugeben und
  • 300 g Honig hinzufügen.

Die Masse gut verrühren, daraus kleine Kugeln formen. Essen Sie täglich 2 – 3 Kugeln.

Adressen für Stillende:

VSLÖ, Verband der Still- und Laktationsberaterinnen Österreichs
Lindenstraße 20
A-2362 Biedermannsdorf

La Leche Liga Österreich, Maria Wiener
Zentagasse 6/13
A-1050 Wien

Anhang:

Buchempfehlungen: Babyguide – Der Elternratgeber, erhältlich in Ihrer Apotheke

Der große GU Ratgeber: „Schwangerschaft und Geburt“
ISBN 3-7742-5380-3

GU Ratgeber Kinder: „Geburt vorbereiten und bewusst erleben“
ISBN 3-7742-3993-2

Joy Verlag: „Die Fünf Elemente Ernährung für Mutter und Kind“
ISBN 3-928554-09-3

Heyne-Verlag, Michael D. Benson: „Schwangerschaftsmythen“

Links:

www.babyguide.at

www.babynet.at

www.urbia.de

 

Teemischungen:

Tee gegen Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft

40 g Baldrian

20 g Hopfen

20 g Melisse

20 g Passionsblume

20 g Anis

15 g Orangenblüten (Bitterorange)

1 Teelöffel auf ¼ l kochendes Wasser, 5 – 10 Minuten ziehen lassen.

 

Geburtsvorbereitungstee (fördert die Durchblutung und stärkt das Gewebe im Unterleib)

10 g Himbeerblätter

10 g Brombeerblätter

10 g Zimtrinde

10 g Frauenmantel

10 g Schafgarbe

10 g Zinnkraut Milchfördernder Tee

20 g Anis

20 g Kümmel

20 g Fenchel

20 g Käsepappel

20 g Schafgarbe

 

Tee gegen Blähungen für Mutter und Kind

20 g Kümmel

20 g Anis

20 g Fenchel

1 Esslöffel in ½ l kochendes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen.

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

 

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

TCM

Im Gegensatz zur symptomorientierten Medizin  im Westen ist das typische Merkmal der chinesischen Medizin eine ganzheitliche Betrachtungsweise, indem der Organismus als organische Einheit betrachtet und auch die Beziehung des Menschen zur Natur als Einheit angenommen wird………

….Es wird großer Wert auf die Prävention gelegt,indem versucht wird,energetische Ungleichgewichte zu erkennen und so die Ausbildung von Krankheiten zu verhindern. Bei der Behandlung wird nicht nach einem besonders wirksamen Mittel gegen etwas gesucht,sondern durch Kombination von Arzneien und anderen therapeutischen Maßnahmen soll der Körper wieder in den Zustand der Harmonie versetzt und damit die Heilung erzielt werden.

Zum medizinischen Repertoir gehören  Massagen, Atemtherapien,weiters Gymnastik- und Bewegungsübungen.Diätempfehlungen und Ernährungsanleitungen unterstüzen diese Methoden.
Das wichtigste Teilgebiet der TCM allerdings ist die Kräuterheilkunde. Es handelt sich dabei um Produkte überwiegend pflanzlicher, vereinzelt auch mineralischer und tierischer Herkunft.Diese Bestandteile werden in Asien kultiviert oder gesammelt,und zur besseren Haltbarkeit und Verträglichkeit getrocknet bzw. teilweise nach traditionellen Methoden weiterverarbeitet ( meist geröstet oder gedämpft).
Vor allem in Form von Dekokten ( eine meist länger dauernde Abkochung der getrockneten Roh-Arzneien) und Granulaten gelangen diese Produkte zur äußeren und inneren Anwendung.

Die Wirkung hat sich durch unzählige Beweisfälle im Laufe von Jahrtausenden bestätigt, und es gibt moderne Studien,welche die Wirksamkeit in vielen Fällen belegen.Einige moderne Medikamente werden sogar aus chinesischen Heilpflanzen entwickelt. Durch die Mischung verschiedener Bestandteile läßt sich die Wirkung synergetisch verfielfachen: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Wellness & Sport

Dann braucht man eine Sportart, die möglichst viele körperliche Funktionen und motorische Fähigkeiten anspricht – und dabei auch noch schonend ist: z. B. Schwimmen.
Kaum eine andere Sportart tut dem Körper so viel Gutes: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung angeregt, die Muskulatur des gesamten Körpers gekräftigt und die Koordination geschult.

Das sanfte Ausdauertraining verbrennt Kalorien und senkt das Risiko für Diabetes, Arteriosklerose und andere Krankheiten. Gleichzeitig besteht ein sehr geringes Verletzungsrisiko, denn durch das tragende Wasser werden die Gelenke nicht unnötig belastet. Gerade deshalb ist diese Sportart zum Beispiel auch für Personen geeignet, die abnehmen und ihren Körper straffen möchten.
Zum Erlernen der richtigen Technik empfehlen wir einen Schwimmkurs

Trink Dich Fit!

Trinken ist wichtig, das hören Kinder schon von klein auf. Doch wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme tatsächlich ist, wird trotzdem oft vergessen: Wasser ist zum Entgiften und Entschlacken des menschlichen Körpers der entscheidende Faktor. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass dem Organismus immer genug davon zur Verfügung steht.

Ein schneller und umfassender Antransport von Energie und Nährstoffen zur Zelle, sowie der Abtransport der Umweltgifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels sorgen dafür, dass die Zellen gereinigt werden. Nur so können Zellen neue Nährstoffe aufnehmen.
Trinkkuren haben eine lange Tradition in der Heilkunde. Schon vor mehreren Hundert Jahren tranken die Menschen Wasser, um sich von innen zu reinigen. Dass Trinkkuren bei der Reinigung der Zellen beziehungsweise ihrer Zwischenräume eine wichtige Rolle spielen, ist also altbekannt – doch in der vergangenen Zeit geriet dieses Wissen etwas in Vergessenheit

Unser Tipp: Die 7-Tage Trinkkur:

Nach dem Aufstehen: Vor dem Frühstück ein großes Glas lauwarmes Wasser trinken. Das ist auf nüchternen Magen bekömmlicher.

Zum Frühstück: Drei bis vier Tassen entkoffeinierten grünen Tee oder einen milden, ungesüßten Kräutertee zu sich nehmen. Für Kaffeetrinker gilt: Eine große Tasse am Tag sollte genug sein.

Bis zum Mittag: Jede Stunde ein großes Glas Wasser (0,3 l) trinken.

Ab 14/15 Uhr: Weiterhin regelmäßig trinken. Die Wassermenge kann ab jetzt aber etwas reduziert werden.

Abends: Wie am Morgen vor dem Schlafengehen erneut ein Glas lauwarmes Wasser.

Gut zu wissen: Die Ernährung muss während der Trinkkur nicht umgestellt werden.

Als Abrundung für Ihr Fitness-Programm bieten wir Ihnen in unserer Apotheke Proteine, Nahrungsergänzungsprodukte, Massagegeräte, Sportsalben usw. Lassen Sie sich von unseren Fachkräften umfassend beraten.

Kontakt:
Telefon 01 479 19 70
E-Mail office@marien-apo.at

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Sonnenschutz

Die Bräunung ist eine Schutzreaktion der Haut. Melanozyten sind Zellen, die das Hautpigment, das Melanin, produzieren. Dieses Pigment absorbiert Energie und verteilt sie in Form von Wärme. Es fängt die bei dieser Reaktion gebildeten freien Radikale ein. Somit ist die natürliche Pigmentierung ein Schutz gegen UV-Strahlen. Sie ist aber nicht bei jeder Haut gleich. Manche verbrennen ganz leicht und bräunen praktisch nie und bei anderen ist es genau umgekehrt. Die Dermatologen sprechen hier von Hauttypen, die sich von 1 (ganz helle Haut) bis 6 (dunkle Haut) erstrecken. Je niedriger der Hauttyp, desto mehr muss die Haut geschützt werden.

Um auf sichere Weise braun zu werden, braucht die Haut Zeit für die Entwicklung der Pigmentierung. Setzen Sie sich schrittweise der Sonne aus und vermeiden Sie die maximale Sonneneinstrahlung zwischen 12 und 16 Uhr. Stellen Sie einen äußeren Schutz insbesondere durch eine Hautschutzpflege mit einem erhöhten Schutzfaktor von 30 oder 50, je nach Hauttyp, sicher. Denken Sie grundsätzlich daran, dass der Sonnenschutz nicht darauf abzielt, dass Sie die Bräunungszeit verlängern können, sondern dass er vielmehr das Risiko der Sonnenaussetzung auf ein annehmbares Maß beschränkt. Die Wirksamkeit der Sonnencreme lässt nach. Denken Sie deshalb alle zwei Stunden und nach dem Schwimmen daran, die Sonnencreme erneut auf dem ganzen Körper aufzutragen.

Als körpereigener Schutz gegen das Eindringen von UV-Strahlen in tiefere Hautschichten dienen die natürliche Pigmentierung und die Hautbräunung.

Es gibt zwei Bräunungsarten, die unter UV-Einwirkung sofort entstehen:

Kurz anhaltende Bräunung (IPD/immediate pigment darkening)
Sie entsteht durch eine Neuverteilung von Melanin (körpereigenes Hautpigment), das sich bereits in der Haut befindet. Sie wird vor allem durch UV-A ausgelöst.

Verzögerte Bräunung (DT/delayed tanning)
Sie wird vor allem durch UV-B Strahlung induziert und beruht auf einer vermehrten Bildung von Melanin. Die verzögerte Hautbräunung erreicht ihr Maximum nach fünf bis sieben Tagen.

Die Zeit, nach der die ungeschützte Haut bei Sonnenbestrahlung mit einem Sonnenbrand reagiert, nennt man Eigenschutzzeit. Diese hängt vom Hauttyp (siehe Tabelle), der Vorbräunung und dem UV-Index ab.

Die 10 wichtigsten Sonnenregeln

  1. Nie ungeschützt in die pralle Sonne gehen. Besonders helle, empfindliche Haut, nicht vorgebräunte Haut oder Kinderhaut kann schon nach ein paar Minuten Schäden davontragen.
  2. Hut oder Kappe, Sonnenbrille, bedeckende Kleidung schützen. Alle unbedeckten Hautstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen. Dabei Nacken, Ohren und Fußrücken nicht vergessen.
  3. Das passende Sonnenschutzmittel mit dem richtigen Lichtschutzfaktor auswählen. Unser Test „Welcher Sonnenschutz-Typ sind Sie“ hilft Ihnen in Kürze dabei.
  4. Ausreichend Sonnenschutzmittel verwenden. Bei zu sparsamem Gebrauch verringert sich die Schutzwirkung! Tragen Sie das Sonnenschutzmittel auf, bevor Sie in die Sonne gehen.
  5. Am Wasser und beim Sport (Schwitzen!) sollte wasserfester oder extra wasserfester Sonnenschutz verwendet werden. Nach dem Schwimmen trotzdem unbedingt nachcremen.
  6. UV-Schutzkleidung bietet einen zusätzlichen Schutz vor schädigenden Strahlen, z.B. am Strand, im Wasser oder in den Bergen.
  7. Bei längerem Aufenthalt in der Sonne zwischendurch nachcremen, besonders die sogenannten „Sonnenterrassen“: Schultern, Nase, Ohren und Fußrücken.
  8. Zwischen 11 und 15 Uhr möglichst im Schatten aufhalten, weil dann die Strahlungsintensität am größten ist. Bitte beachten: der Schatten unter Baumkronen ist oft nicht ausreichend, auch hier Sonnenschutzmittel benutzen.
  9. Nicht nur am Strand oder im Schwimmbad scheint die Sonne. Auch im Alltag an Sonnenschutz denken, zum Beispiel beim Arbeiten oder bei Freizeitaktivitäten im Freien.
  10. Einige Medikamente verstärken die Wirkung der Sonnenstrahlung. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach eventuellen photosensibilisierenden Effekten der von Ihnen verwendeten Arzneimittel.

Wir führen ein breites Sortiment an Sonnenschutzmitteln und therapieunterstützenden Nahrungsergänzungsmitteln.

Wir beraten Sie gerne:

Telefon 01 479 19 70
E-Mail office@marien-apo.at

Fragen Sie am besten gleich nach einem Termin und vermeiden Sie unnötige Wartezeiten